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Süd Einkaufzentrum wird nicht geschlossen
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Einkaufzentrum wird nicht geschlossen
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20:18 19.03.2009
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Ein Supermarkt, ein Second-Hand-Laden, eine E-Bay-Agentur, eine Bäckerei und eine Apotheke sind in den eingeschossigen Flachdachbauten aus den sechziger Jahren untergebracht und versorgen vor allem Einwohner in den westlichen Gebieten des Stadtteils mit den wichtigsten Dingen des täglichen Lebens. Die Apotheke werde wohl bald schließen, und das ganze Einkaufszentrum stehe vielleicht sogar kurz vor dem Abriss, ließ eine besorgte Leserin den Stadt-Anzeiger kürzlich wissen.

Dies träfe vor allem die vielen Senioren in der Gegend, denn die Wege bis ins Zentrum Kirchrodes, wo sich nach der Schließung des kleinen Supermarktes im Bünteweg die nächsten Einkaufsmöglichkeiten befinden, sind von dort aus weit.

Auf Nachfrage des Stadt-Anzeigers beruhigt Apothekeninhaber Dietmar Anhelm: Sein Geschäft, eine Filiale seiner Laatzener Apotheke, werde in jedem Fall weiter bestehen. Es könne allerdings sein, dass es innerhalb des Ortsteils umziehen werde. Mehr könne er dazu nicht sagen. Andreas Laubig, Pressesprecher des wichtigsten Mieters Edeka, der dort mit einem NP-Markt vertreten ist, erklärt, dass der Markt an dieser Stelle „sehr gut aufgestellt“ ist. Von einer bevorstehenden Veränderung habe er keine Kenntnis.

Sollte der Vermieter jedoch umbauen wollen, würde sich Edeka den Plänen sicherlich nicht verschließen, sagt Laubig. Schließlich könnte der Standort durch den geplanten Neubau von 120 bis 160 Einfamilienhäusern südlich der Lange-Feld-Straße im Jahr 2011 (die Stadt-Anzeiger berichteten) zusätzlich an Bedeutung gewinnen.

Eine Schließung des Einkaufszentrums sei derzeit nicht geplant, stellt Matthias Bick, Sprecher der Eigentümergemeinschaft der Gebäude, klar. „Es ist aber geplant, das Einkaufszentrum mittelfristig anders zu konzipieren“, räumt er indes ein. Keinem der Mieter sei bislang gekündigt worden. Auch habe keiner der Geschäftsleute die Verträge gekündigt, die bis 2010 laufen; einzige Ausnahme sei die Apotheke. Eventuell werde auch über einen Neubau des Ladenzentrums nachgedacht, denn die Raumaufteilung der Bauten sei heute nicht mehr wirtschaftlich, wenngleich die Gebäude an sich baulich noch in Ordnung seien. „Spruchreif ist aber noch gar nichts“, hebt Bick hervor.

Die zentrale Lage des Geschäftszentrums für das westliche Kirchrode sei stadtplanerisch von besonders wichtiger Bedeutung, stellt Stadtplaner Matthias Fabich heraus. „Wir werden alles daran setzen, dass es sich dort positiv entwickelt“, sagt er. Daran hat auch die Eigentümergemeinschaft Interesse. „Wir werden der geordneten städtebaulichen Entwicklung der Stadt Hannover nicht im Wege stehen und mit den Planungsinteressen der Stadt den Konsens suchen“, ergänzt ihr Sprecher.

Deswegen habe man auch eine Weiterentwicklung des Grundstücks in Richtung Wohnen auf dem bisherigen rechtskräftigen Bebauungsplan nicht weiterentwickelt. Sollten die Eigentümer das Geschäftszentrum verändern wollen – zum Beispiel mit mehrgeschossigen Häusern statt den Flachdachbauten – müsste der Bebauungsplan entsprechend geändert werden, sagt Fabich.

von Sigrid Krings

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