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Süd Schostok geht auf Anwohner zu
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Schostok geht auf Anwohner zu
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11:47 17.02.2016
Von Andreas Schinkel
Doris Schröder-Köpf (li.) und Stefan Schostok (2. von li.) sprechen mit Anwohnern über den Standort für ein Flüchtlingsheim.
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Bemerode

Zwar gebe es bereits eine grundsätzliche politische Entscheidung für den Bau eines Heims an der Oheriedentrift, sagte Schostok, aber bei der „Ausgestaltung“ sehe er noch Spielraum. „Ich werde ihnen eine persönliche Antwort auf ihre Fragen schreiben“, versprach Schostok.

Die Stadt plant, eine Unterkunft für rund 50 Flüchtlinge an der Oheriedentrift gegenüber einer Grundschule zu bauen. Mehrere Anwohner, unter ihnen Grünen-Mitglieder, stemmen sich seit einigen Wochen gegen das Vorhaben.

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„Wer etwas gegen Flüchtlinge hat, sollte die Versammlung jetzt verlassen“, stellt ein Anwohner gleich zu Beginn des Treffens klar. Keinesfalls will man in die rechte Ecke gedrängt werden. Im Verlauf der Diskussion weist einer der Anwohner darauf hin, dass in den vergangenen Tagen Flugblätter mit rechtsextremen Parolen in manchen Briefkästen gelandet seien. Schostok wirkt anfangs gehetzt, weil noch ein anderer Termin drückt, doch den sagt er kurzerhand ab und lässt sich viel Zeit für das Gespräch.

„Wir glauben, dass die Unterkunft zu weit abgelegen ist“, sagt Jörg Krüger, Mitglied der Grünen Stadtteilgruppe. Besser sei es, das Heim an der Wülferoder Straße hinter dem Ramada Hotel zu bauen. Eine Lehrerin merkt an, dass der Anteil von Migranten im Stadtteil ohnehin hoch sei.

„Weitere Integrationsarbeit zu leisten, geht über meine Kräfte“, sagt eine andere junge Frau. Uwe Rücker, ebenfalls von den Grünen, fordert, dass das Wohnheim als Passivhaus gebaut wird. Das aber, so stellt Schostok klar, stehe noch nicht fest. Sollte die Unterkunft ans bestehende Nahwärmenetz angeschlossen werden können, gilt für die Bauweise der hohe energetische Kronsberg-Standard. Ansonsten werde das Heim als Passivhaus gebaut.

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