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Süd Gewagte Experimente in den Schulfluren
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Gewagte Experimente in den Schulfluren
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17:25 20.06.2012
Schüler in Mittelfeld testen das „Klopfophon“ von Vater Manfred Weißhuhn. Quelle: Karin Vera Schmidt
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Mittelfeld

Gut einen Monat, nachdem die „Miniphänomenta“ in der Grundschule Beuthener Straße wieder abgebaut wurde, haben die 300 Schüler jetzt sozusagen ihre eigene Privat-Miniphänomenta. Einige Eltern waren so begeistert von den Experimentierstationen der Ausstellung, dass sie den Schülern insgesamt neun Stationen nachgebaut und geschenkt haben. Die physikalischen Versuchsstationen werden an verschiedenen Stellen auf den Schulfluren fest installiert, damit die Kinder in Zukunft ohne Zeitdruck ausprobieren können, wie was funktioniert. Möglich geworden sind die Nachbauten auch durch eine Spende der Volksbank in Höhe von 150 Euro.

Manfred Weißhuhn, Anja Rehren, Melanie Tegtmeier und die ganze Familie Meindl-Böhmer haben sich von den Versuchsanordnungen der Original „Miniphänomenta“ inspirieren lassen. Die Schuleltern haben neben dem Cartesischen Taucher auch den Galilei-Prall, den Bernouli-Ball, den Sprachschlauch, das Schwarzlicht, das Klophophon und das Lissajons-Figurenlot nachgebaut und der Schule nicht ihre Arbeit, sondern auch einen Großteil der Materialkosten geschenkt.

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Während einer kleinen Feierstunde in der Aula übergaben die elterlichen Heimwerker ihre handgemachten Versuchsstationen an die Grundschule. Ein paar Schüler ließen es sich nicht nehmen, die Geschenke gleich zu inspizieren. Länger ausprobieren können sie sie in den nächsten Tagen und Wochen - dann wird jeder „Miniphänomenta“-Versuch einen festen Platz im Schulgebäude haben.

Karin Vera Schmidt