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Süd Drei Schulen räumen bei „Mathematik ohne Grenzen“ ab
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Drei Schulen räumen bei „Mathematik ohne Grenzen“ ab
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00:19 09.06.2018
Hannoversche Schulen gewinnen Preise beim Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen". Quelle: Nele Schröder
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Südstadt/List/Kleefeld

In der Aula der Schillerschule gibt es viel Grund zum Jubeln: Gleich drei hannoversche Schulen haben beim Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“ Preise abgeräumt: Die Bismarckschule aus der Südstadt belegte in Niedersachsen sowohl den ersten (Klasse 10a) als auch den zweiten Platz (10d) der zehnten Klassen. Die 9a der Ricarda-Huch-Schule aus der List holte unter den neunten Klassen den ersten Preis. Bei den fünften Klassen, die erstmals bei „Mathe­matik ohne Grenzen“ Aufgaben lösen durften, ging die Schillerschule als Sieger hervor.

Bei der 28. Auflage des Mathe­wettbewerbs waren 160 Klassen angetreten, insgesamt rund 4100 Schüler. Belohnt werden die Sieger mit 200 bis 500 Euro für die Klassenkasse.

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„Mathe­matik ohne Grenzen“ wurde zum ersten Mal 1989 in Frankreich ausgetragen, mittlerweile sind 31 Länder dabei. Die Schüler treten in Klassenverbänden an, die Aufgaben werden gemeinsam bearbeitet.

Teamgeist und viel Engagement

Die Schillerschule, die die Preisverleihung zum 14. Mal ausrichtete, hatte neben der schuleigenen Bigband Fat Apple auch Professor Ingo Neumann von der Leibniz-Uni eingeladen, der von virtuellen 3-D-Welten und ihrer Erstellung berichtete.

„Der Wettbewerb steht unter dem Label Teamgeist“, erklärte die Schulleiterin der Schillerschule, Beate Günther, in ihrer Rede. „Alle haben sich ganz wunderbar engagiert“, sagte sie – von den Aufsichtspersonen bis zu älteren Schülern, die Aufgaben der jüngeren Jahrgänge kontrollierten.

Olaf Brandes, Geschäftsführer der Stiftung NiedersachsenMetall, die das Preisgeld gestellt hatte, zeigte sich wie Mathias Trauschke vom Kultusministerium beeindruckt von Ergebnissen und Teilnehmerzahlen.

Von Nele Schröder

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