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Süd Lustwandeln mit Sand und Sieb
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Lustwandeln mit Sand und Sieb
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08:00 16.09.2010
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Musikalisch eröffnet wird der diesjährige Kulturspaziergang am Sonnabend, 18. September, um 11.30 Uhr von Antonie und Wolfgang Wohlgemuth. Unter dem Motto „Wir pfeifen nicht auf, aber für das Kulturlustwandeln“ erwartet die Zuhörer auf dem Fiedelerplatz ein Konzert aus Klängen der dreiteiligen „Mobilen Pfeifenorgel“. In der Fiedelerstraße 7 führt Hildegard Wegner von 13 bis 18 Uhr durch ihr neueröffnetes Kreaturen-Kabinett, in dem sie mittlerweile 150 selbstgefertigte Holzfiguren ausstellt.

Die bauliche Entwicklung der früheren Arbeitersiedlung „Döhrener Jammer“ und der ehemaligen „Döhrener Wolle“ werden bei einem Rundgang mit der Denkmalpflegerin Hedwig Kern lebendig; der Spaziergang beginnt um 14 Uhr am Freizeitheim. Nina Kroehn liest auch in diesem Jahr wieder Übersetzungen von Kurzwerken ihrer Lieblingsautoren vor. Man kann den Einaktern von Tennessee Williams, Bernhard Shaw sowie Eugene O`Neill um 14 Uhr sowie um 16 Uhr in dem Antiquariat „Birrgarten“ in der Helenenstraße 7. Erwachsene und Kinder können sich auf dem Bauhof der Firma Kellner-Bau in der Zeißstraße 79 künstlerisch betätigen. Unter Anleitung von Magret Constantini erstellen die Teilnehmer in der Zeit von 15 bis 17 Uhr Bilder aus Sand. Danach spielt ab 18.30 Uhr zum Abschluss des ersten Kulturlustwandel-Tages bei Grillwurst und Getränken die Band „Funny Bone Folks“ irische und schottische Weisen.

In den Atelierräumen Am Uhrturm 1-3 werden am Sonntag, 19. September, in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten von Jürgen Gürtzgen (Fraktalkunst), Peter von Drathen (Acryl- und Aquarellmalerei) und Ulf Petersen (Siebdruck- und Foto-Grafik) gezeigt. Bewundert werden können die Kunstwerke zwischen 11 und 17 Uhr. Im Drei-Kaiser-Haus in der Landwehrstraße 77 lassen die Bewohner das Jahr 1910 wieder aufleben und präsentieren ab 11 Uhr humorvoll Geschichte und Geschichten sowie Gedichte und Balladen jener Zeit. Das „Schwarze Theater“ in der Suthwiesenstraße 28 entführt seine Besucher um 12 und um 14 Uhr jeweils in einer 30-minütigen Vorstellung auf eine visuelle und akustisch ansprechende Reise. Auch die kleinste Kunst- und Musikkneipe der Welt, „Nachbar“ im Garten Allerstraße 9, lädt zum Verweilen ein. Auf knapp fünf Quadratmetern kann man zwischen 14 und 18 Uhr zeitgenössische Kunst und Livemusik von den „Wollespinnern“ genießen.

Das Programm mit den mehr als 50 Angeboten liegt im Freizeitheim Döhren, An der Wollebahn 1, und an verschiedenen anderen Stellen im Stadtbezirk Döhren-Wülfel aus. Ausgerichtet wird das Kulturlustwandeln wieder von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld in Kooperation mit dem Freizeitheim Döhren und etlichen Bürgern aus den Stadtteilen.

Viktoria Hübner

Michael Zgoll 17.09.2010
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