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Süd Neues Pflaster für die Güntherstraße
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Neues Pflaster für die Güntherstraße
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10:55 03.05.2012
Von Michael Zgoll
Die Pflasterung Richtung Vierthaler Teich wird verlängert – dann beginnt der neue Weg. Quelle: Michael Zgoll
Waldhausen

Die Stadt möchte das westliche Endstück der Waldhausener Güntherstraße sanieren, das parallel zum Rudolf-von-Bennigsen-Ufer Richtung Vierthalerweg verläuft. Geplant ist eine Grunderneuerung mit einem neuen Straßenzuschnitt. Einen entsprechenden Plan legte die Verwaltung in der vergangenen Sitzung des Bezirksrats Döhren-Wülfel vor. Allerdings diskutierten die Politiker nicht über die Drucksache, da die SPD noch Beratungsbedarf anmeldete und das Thema in ihre Fraktion zog. Gesprochen wurde trotzdem über das Thema: In der Einwohnerfragestunde äußerte ein Anwohner seine Sorge, dass er nun - obwohl erst vor Kurzem in einen Neubau eingezogen - im Rahmen der Straßenausbaubeitragssatzung mit erheblichen Kosten rechnen müsse.

Wie Anwohner Martin Pallasch berichtete, sei das Wohnhaus in der Güntherstraße 43c von einer Bauherrengemeinschaft mit vielen jungen Familien errichtet worden. Für sie würde es eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen, wenn sie nun auch noch zur Finanzierung des Straßenausbaus vor ihrer Haustür herangezogen würden. Laut Straßenausbaubeitragssatzung beträgt der von Anwohnern zu tragende Anteil am „umlagefähigen Aufwand“ bei Straßen, die überwiegend dem Anliegerverkehr dienen, 75 Prozent; welche Baumaßnahmen „umlagefähig“ sind, variiert von Fall zu Fall.

Im nordwestlichen Zipfel der Güntherstraße sind in den vergangenen Jahren mehrere Neubauten entstanden. Nach 80 Metern Kopfsteinpflaster-Strecke stößt man auf ein asphaltiertes Teilstück, das laut Verwaltungsvorlage „einen unzureichenden Unterbau“ hat und nur „mit einer dünnen bituminösen Deckschicht versehen“ ist. Gehwege seien in diesem Abschnitt entweder gar nicht vorhanden oder in einem sehr schlechten Zustand. „Aufgrund des insgesamt schlechten Zustandes der Straße ist eine Reparatur mit wirtschaftlichen Mitteln nicht möglich“, lautet das Fazit des Fachbereichs Tiefbau. Deshalb sei eine grundlegende Erneuerung erforderlich.

Nach den Plänen der Verwaltung endet die Güntherstraße künftig in Höhe des Hauses mit der Nummer 43c und soll bis zu diesem Bereich gepflastert werden. Die Einfahrt zur dort befindlichen Tiefgarage ist ebenso als Wendefläche vorgesehen wie die Zufahrt zum Haus Nummer 43b. Dahinter ist bis zum Vierthaler Weg nur noch ein Fuß- und Radweg von 3,50 Meter Breite geplant; damit hier keine Autos mehr fahren können, will die Stadt den neuen Radweg mit Pollern absperren. Außerdem möchten die Tiefbauer die Gehwege rechts und links der Straße in einigen Abschnitten erneuern.

Laut Hans-Heiner Schlesier vom Stadtplanungsamt werden in dem betroffenen Abschnitt der Güntherstraße wahrscheinlich zehn Bäume erhalten bleiben und drei neu gepflanzt; gefällt werden muss demnach nur ein einziger Baum. Die Verwaltung plant, im Sommer dieses Jahres mit den Umbaumaßnahmen zu beginnen - sofern die politischen Gremien der Stadt die Pläne billigen.

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