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Süd Rechtsanspruch auf Kindergartenplatz ist fast gedeckt
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Rechtsanspruch auf Kindergartenplatz ist fast gedeckt
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18:28 15.10.2009
Leiterin Karin Briefs zeigt Stephan Weil und Knut Fuljahn die neuen Räume.
Leiterin Karin Briefs zeigt Stephan Weil und Knut Fuljahn die neuen Räume. Quelle: Anja Kelm
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„Mit der Eröffnung dieser Einrichtung ist in Misburg-Süd die Versorgung für Drei- bis Sechsjährige mit einem Kindergartenplatz sichergestellt“, sagte Oberbürgermeister Stephan Weil vor Kurzem bei der Eröffnung der Kindertagesstätte Steinstraße. In der Außenstelle der Tagesstätte Oisseler Straße in Anderten sind zwei Gruppen mit Platz für insgesamt 45 Kinder untergebracht – eine Gruppe für 25 Kinder sowie eine altersübergreifende Gruppe mit 15 Plätzen für Drei- bis Sechsjährige sowie fünf Plätzen für Kleinkinder ab anderthalb Jahren.

Zwar gehen schon seit Februar einige Kinder in die Kindertagesstätte, doch sollten sie sich vor der offiziellen Eröffnung erst einmal einleben. Die Jüngste ist gerade einmal anderthalb Jahre alt. Auf die Bedürfnisse dieser Kleinkinder ist bei der Einrichtung besonderen Wert gelegt worden. So gibt es einen eigenen Wickelraum sowie ein Schlafzimmer.

Nach und nach werden jetzt weitere Kinder in die Gruppen aufgenommen. „Bis zum Ende des Jahres sind wir voll belegt“, sagte Tagesstättenleiterin Karin Briefs. „Dass die Einrichtung voll ist, zeigt dass der Bau hier eine richtige Entscheidung war“, meinte Bezirksbürgermeister Knut Fuljahn.

Für die Kinder bietet der Neubau mit 283 Quadratmeter viel Platz. In einem Bewegungsraum gibt es die Möglichkeit, Netze und Schaukeln in die Decke einzuhängen, sodass sich die Kleinen richtig austoben können. Das Außengelände ist 1600 Quadratmeter groß und besitzt zahlreiche Spielgeräte wie Schaukeln und Rutschen. Täglich von acht bis 14 Uhr ist die Einrichtung geöffnet, die Kinder erhalten dort Frühstück und Mittagessen. „Wir bekommen das Essen tiefgekühlt angeliefert und brauchen es nur noch aufzuwärmen“, erklärte Leiterin Briefs den interessierten Eröffnungsgästen. Für die Betreuung stehen je Gruppe eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin bereit. Hinzu kommen Praktikanten und eine Springerin, die im Krankheitsfall aushelfen kann.

Oberbürgermeister Weil sah die Eröffnung auch als einen symbolischen Akt an. „Man sieht, dass wir entschlossen sind, den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz bis zum Jahr 2013 zu erfüllen“, sagte Weil. Jetzt fehlten in Misburg nur noch einige Angebote für Krabbelgruppen. Doch auch daran arbeite man, versicherte Weil.

von Anja Kelm