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Süd Rund 280 Senioren nutzen Angebote der Diakonie
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Rund 280 Senioren nutzen Angebote der Diakonie
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13:10 23.10.2009
Kurzweiliges Programm: Die Teilnehmer des Englischkurses auf der Bühne.
Kurzweiliges Programm: Die Teilnehmer des Englischkurses auf der Bühne. Quelle: Beyer
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Darunter Hannovers Bürgermeisterin Ingrid Lange, Südstadt-Bults stellvertretender Bezirksbürgermeister Ekkehard Meese, die Seniorenbeiratsvorsitzende Rosemarie Hochhut und Superintendentin Martina Szagun vom evangelischen Stadtkirchenverband. Sie bekamen ein buntes Programm geboten, denn zum Fest hatten die Gruppen eine überaus unterhaltsame Kostprobe aus der Arbeit in den Kurses zusammengestellt – die Senioren reimten für ein Quiz, tanzen, sangen oder trugen mit französischem Akzent vor.

Aber auch der eingeladene Kabarettist und Pastor Matthias Schlicht aus Clausthal-Zellerfeld sorgte mit feinsinnigen Pointen und scharfen Beobachtungen für herzliche Lacher. Zwischendurch wurde es bei den Grußworten durchaus ernst. So erinnerte etwa Superintendentin Szagun an die Bedeutung der Arbeit von und für Senioren. „In unserer Gesellschaft hat sich etwas verändert: Die Senioren wollen nicht in der Ecke sitzen und Lichtbilder gezeigt bekommen, sondern aktiv sein und etwas gestalten“, fasste sie zusammen.

Den Beweis dafür liefert das Seniorenbüro, das nicht nur für Bult, sondern auch für die Südstadt Anlaufstelle ist, mit seiner täglichen Arbeit: Derzeit gibt es 26 Gruppenangebote mit rund 280 Teilnehmern, die sich wöchentlich, zum Teil monatlich treffen. Als einzige hauptamtliche Kraft betreut Charlotte Hallmann vom Diakonischen Werk als Träger die Arbeit des Seniorenbüros, für das sich 17 ehrenamtliche Helfer engagieren. Und die Nachfrage an den zahlreichen Kursen, ob Tanzen, Yoga, Nordic Walking oder Literaturkreis, ist ungebrochen. „Wir kommen räumlich schon fast an unsere Kapazitätsgrenzen“, bekennt Hallmann. Ohne die Unterstützung der den beiden Kooperationspartner in direkter Nähe, der Gustav-Brandt´schen Stiftung, in deren Räumen das Büro untergebracht ist, sowie der Melanchthongemeinde wäre das umfangreiche Kursangebot gar nicht zu realisieren.

Von Daniela Beyer