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Süd Sanierungsprogramm: Es kann losgehen
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Sanierungsprogramm: Es kann losgehen
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13:22 23.01.2014
Von Heike Schmidt
Die Brandensteinstraße in Waldhausen steht auf der Liste der zu sanierenden Straßen in Hannover.Hagemann Quelle: Insa Cathérine Hagemann
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Südliche Stadtteile

Das Sonderprogramm der Stadt Hannover zur Straßensanierung wird in den Bezirksräten im Süden der Stadt positiv aufgenommen. „Ich bin damit einverstanden. Auch in dieser Reihenfolge“, sagt etwa Lothar Pollähne, Bezirksbürgermeister Südstadt-Bult. Seine Kollegin Christine Ranke-Heck aus Döhren-Wülfel lobt den Plan der Verwaltung: „Ich finde den Ansatz der Verwaltung gut, da von vielen Bürgerinnen und Bürgern der schlechte Zustand der Straßen bemängelt wird“, sagt sie.

Da sie keine Expertin im Bereich Tiefbau sei, müsse sie sich auf die Vorschläge aus der Fachverwaltung verlassen, sagt Ranke-Heck - auch wenn es aus Sicht von Laien nicht immer leicht sei, die Entscheidungen für oder gegen Sanierungen nachzuvollziehen. Natürlich seien manche Straßen subjektiv „holperig“ und deshalb dringend sanierungsbedürftig. Doch die Verwaltung prüfe schließlich den gesamten Aufbau der Straße - und dann könne es im Einzelfall sicher zu anderen Ergebnissen kommen. Auch der Bezirksbürgermeister von Kirchrode-Bemerode-Wülferode, Bernd Rödel, ist positiv gestimmt: „Ich mit der Entscheidung für den Flachsrottenweg sehr zufrieden, da der desolate Zustand des Weges schon lange die Gemüter und die Geduld Bürger beansprucht.“

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Die Stadt legt derzeit das wohl größte Straßen-Grundsanierungsprogramm auf, das die Hannover seit dem Krieg erlebt hat: Rund 200 Anlieger- und Stadtteilstraßen sollen in den kommenden fünf Jahren erneuert werden. Starten will das Tiefbauamt in diesem Sommer mit stadtweit zunächst 15 Straßen, 2015 kommen weitere 30 hinzu. Dann soll das Programm kontinuierlich weiterlaufen. Koordiniert werde das Programm von einer eigens eingerichteten Arbeitsgruppe“, sagt Stadtsprecher Alexis Demos.

Wann genau welche Straße auf der neuen Liste saniert wird, ist noch nicht geklärt. Zunächst werde das Programm in den Bezirksräten besprochen, dann dem Rat vorgelegt. „Wir hoffen auf eine Entscheidung um Ostern“, sagt Demos. Anschließend würden die ersten Aufträge ausgeschrieben. Damit es keine Missgunst unter den 13 Stadtbezirken gibt, sind unter den 45 ersten zur Sanierung ausgewählten Straßen mindestens drei aus jedem Bezirk dabei, aus einigen wenigen auch bis zu fünf. Klar ist, dass die 200 Straßen zwar einen komplett neuen Aufbau inklusive Tragschichten erhalten sollen. Es wird aber nichts an den Fahrbahnbreiten geändert, es werden keine Parkplätze oder Radwege neu angelegt oder Bäume gepflanzt. Das verkürzt die Planungsphase und drückt die Kosten.

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