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Süd Das sind die Wünsche der Bürgermeister für 2019
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Das sind die Wünsche der Bürgermeister für 2019
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01:15 07.01.2019
Nur noch Tempo 10 auf der Brücke: Der Zustand des Südschnellwegs ist ein Dauerthema im Stadtbezirk. Quelle: Clemens Heidrich
Südliche Stadtteile

Schule, Verkehr und Wohnen bleiben wichtige Themen in den südlichen Stadtbezirken. Doch auch die Frage, wie Treffpunkte und Gemeinschaftssinn in den Vierteln erhalten und belebt werden können, spielt eine wesentliche Rolle.

Südstadt-Bult: Eigene Oberstufe muss her

Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne (SPD), Südstadt Bult. Quelle: Samantha Franson

Lothar Pollähne (SPD), Südstadt-Bult: Es gibt Wünsche, die geradezu nach Wiedervorlage schreien. So der berechtigte Wunsch der IGS Südstadt nach Einrichtung einer eigenen Oberstufe. Es kann nicht sein, dass ein, zwei angeblich fehlende Kinder dies verhindern sollen. Also zum Wohle der Kinder: Her mit der Oberstufe! Dann erst wäre das schulische Angebot im Stadtbezirk komplett.

Eine der grauesten Straßen der Südstadt muss dringend aufgewertet werden: die Lutherstraße. Tempo 30 gilt dort bereits. Nun sollte die Gestaltung der Straße in Angriff genommen werden, zum Beispiel mit grünen Farbtupfern, sprich Bäumen. Da die Feuerwache 3 nun im Herbst 2019 in geeignete Räume umzieht und das Gelände an der Jordanstraße frei wird, wünsche ich mir dort eine frühzeitige Planung, die Wohnungsbau und Kleingewerbe beinhalten sollte.

Misburg-Anderten: Bürgerhaus in Misburg sanieren, Mehrzweckhalle in Anderten schaffen

Bezirksbürgermeister Klaus Dickneite (SPD), Misburg-Anderten. Quelle: Philipp Von Ditfurth

Klaus Dickneite (SPD), Misburg-Anderten: Mein Wunsch für 2019 für den Stadtbezirk ist es, endlich Fortschritte zu erzielen bezüglich der Umsetzung einer Mehrzweckhalle in Anderten, um sowohl für die Sportvereine als auch die Kulturvereine jeweils den Raumbedarf zu befriedigen, der erforderlich ist, um beiden Interessen gerecht zu werden und Sport und Kultur nicht gegenseitig auszuspielen. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass im Bürgerhaus Misburg die notwendigen Sanierungen vorgenommen werden, um das Haus auch in vollem Umfang nutzen zu können. Ich wünsche mir auch, dass endlich die Zustände von wichtigen Straßen im Stadtbezirk verbessert werden, wie beispielsweise die notwendige Sanierung der Gollstraße. Schön wäre auch, wenn endlich die WC-Anlage und der vorgesehene Informationskasten an der Stadtbahnendhaltestelle Misburg errichtet werden und Ideen entwickelt werden, wie der Platz stärker aktiv belebt werden kann und die Namensgebung für den Platz erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Kirchrode-Bemerode-Wülferode: Der TSV Bemerode braucht dringend mehr Platz

Bezirksbürgermeister Bernd Roedel (SPD), Kirchrode-Bemerode-Wülferode. Quelle: Alexander Körner

Bernd Rödel (SPD), Kirchrode-Bemerode-Wülferode: Für den Stadtbezirk wünsche ich mir, dass die Bebauung des südlichen Kronsberges gut und zügig vorangeht. Der wachsende Stadtbezirk wird die Herausforderung der nächsten Jahre sein, die ganz intensiv von der Politik vor Ort begleitet werden wird.

Ein weiterer Punkt, der auf meiner Wunschliste ganz oben steht, ist der Ausbau des TSV Bemerode. Der TSV ist einer der größten Sportvereine der Landeshauptstadt und leistet für das Zusammenleben in unserem Stadtbezirk eine sehr gute Arbeit, aber er hat mittlerweile seine Leistungsgrenze überschritten oder anders ausgedrückt: Er platzt aus allen Nähten. Daher wünsche ich mir eine schnelle Planungssicherheit für die Zukunft des TSV Bemerode und zwar mit einem verlässlichen Zeitplan.

Ein weiterer Punkt, den ich weit oben auf der Wunschliste vermerkt habe, ist der Standort für eine sechste Grundschule in unserem Stadtbezirk. Ich hoffe, dass wir gemeinsam mit der Verwaltung einen Standort für die neue Grundschule finden, der allen Beteiligten und den Anforderungen gerecht wird.

Ich habe natürlich noch viele weitere Wünsche für unseren Stadtbezirk, aber da würde der Platz in dieser Zeitung wohl nicht ausreichen. Doch einen Wunsch habe ich noch: Ich wünsche mir, dass es bei den Bauarbeiten an der Brabeckstraße ohne weitere Verzögerungen vorangeht und die Belastungen für Benutzer und Anlieger so bald wie möglich ein Ende finden.

Döhren-Würfel: Südschnellweg und Freizeitheim bleiben Themen

Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner (SPD), Döhren-Wülfel. Quelle: Foto: Philipp von Ditfurth

Antje Kellner (SPD), Döhren-Wülfel: Objektiv ist Döhren-Wülfel in der stadtweiten Kriminalitätsstatistik total unauffällig. Subjektiv sieht das für manchen anders aus. Ich freue mich daher sehr, dass der neue Sicherheits- und Ordnungsdienst die Sorgen der Bürger in diesem Bereich ernst nimmt.

Immer noch wünsche ich mir die Umsetzung nötiger Sanierungs- und Neubaupläne im Bereich unverzichtbarer Gebäude wie der Döhrener Bücherei und dem Freizeitheim. Sensible und schnelle Entscheidungen sind jetzt auch beim Umbau des Südschnellweges gefragt. Im Stadtbezirk fehlt eine bis zum Abitur führende Regelschule. Bezahlbarer Wohnraum wird Mangelware.

Grundsätzlich wünsche ich mir größere Akzeptanz für unbequeme, für das Allgemeinwohl aber nötige Entscheidungen. Respekt und Anerkennung verdienen die vielen Menschen, die sich in ihrer Freizeit für ihren Stadtbezirk ehrenamtlich engagieren, auch Bezirksratspolitiker. Uns allen wünsche ich Zusammenhalt in den Familien, Nachbarschaften und dem Stadtbezirk.

Mitte: Fairer und sachlicher Umgang mit den Anliegen der Bürger

Bezirksbürgermeisterin Cornelia Kupsch (CDU), Mitte. Quelle: Foto: Samantha Franson

Cornelia Kupsch (CDU), Mitte: Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter dem Bezirksrat Mitte, und mit den mehrheitlichen Beschlüssen für den Neubau der Sophienschule, der Sanierung des KWR, den Großbaustellen am Raschplatz, der Umbenennung der Hindenburgstraße, der Umgestaltung des Steintors oder der Neugestaltung des Weißekreuzplatzes sind nur einige besondere Herausforderungen an die Stadtgesellschaft genannt. Dabei sind die Wünsche der vergangenen Jahre nach mehr Betreuungsplätzen für unsere Jüngsten oder mehr ­Sozialwohnungen immer noch nicht gänzlich erfüllt. Auch liegt noch eine ganze Menge Arbeit vor uns, wenn ich zum Beispiel an die Problembewältigung im Umfeld des Hauptbahnhofes denke. Zwar haben wir mit dem Konzept für mehr Ordnung und Sauberkeit schon einen wichtigen Schritt getan, aber das reicht bei Weitem noch nicht aus, was auch die jüngst veröffentlichte Statistik zur Sicherheit in unserem Stadtbezirk unterstreicht. Was die anstehenden Aufgaben betrifft, so wünsche ich mir einen weniger emotionalen, dafür aber fairen und sachlichen Umgang mit den Themen und den Wünschen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt und uns allen ein gutes und friedvolles 2019.

Von Antje Kellner / Cornelia Kupsch / Klaus Dickneite / Lothar Pollähne / Bernd Rödel

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