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Südstadt: Ludwig-Windthorst-Schule hat eine neue Mensa

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07:00 12.06.2019
Mit Musik zogen die Kinder in den neuen Veranstaltungsraum der Ludwig-Windthorst-Schule ein. Quelle: Katrin Kutter
Südstadt

Die katholische Ludwig-Windthorst-Schule in der Südstadt hat eine neue Mensa und einen neuen Musikbereich. „Ich freue mich riesig“, sagte Schulleiterin Heike Braun als die Schule die Räume nun in Betrieb nahm. Und das wurde gebührend gefeiert – die Schüler spielten mit Pauken und Trompeten das Gospelstück „When the Saints Go Marching In“ und Propst Martin Tenge spendete viel Weihwasser. „Jeder Schüler sollte einmal in seinem Leben auf der Bühne gestanden haben“, sagte die ehemalige Schulleiterin Gabriele Herzberg, „denn die Schulbühne ist auch eine Vorbereitung auf das Leben, auf die Weltbühne.“

In den vergangenen Jahren ist in einem mehrstufigen Sanierungskonzept der Haupteingangsbereich mit Fluren und Differenzierungsräumen erneuert worden. Die Musikgruppen müssen nicht mehr in Hörweite der Schulleitung üben. Auf der Bühne sollen Theaterstücke gespielt werden, Chor und Orchester der Schule können dort auftreten.

Mit Musikzug und Weihwasser wird das neue Gebäude gefeiert.

Und auch die Mensa der Tellkampfschule müssen die Schüler bald nicht mehr nutzen. Ab Sommer können sie in ihrer eigenen Schule essen. Allein in die Großküchentechnik seien zuletzt 76.000 Euro investiert worden, erläutert Petra Sauer vom Bistum Hildesheim. Der neue Multifunktionsbereich bietet Platz für 199 Menschen. Um die Bühne auch für Rollstuhlfahrer zugänglich zu machen, soll noch ein Fahrstuhl installiert werden. „Die Luwi lebt“, sagte Propst Tenge erfreut. „Sie ist nicht nur eine Schule unter vielen, sondern eine feste Größe in Hannover.“

Wie kreativ die Schüler sind, zeigten sie jetzt in einer Kunstaktion gemeinsam mit den Handball-Recken der TSV Hannover-Burgdorf: 14 Zehntklässler peppten Surfboards mit Malereien und Textilien auf und verzierten sie mit den Unterschriften der Stars. Unter dem Motto „Meine Träume, mein Leben, mein Weg“ hatten sie die vier Boards wochenlang im Rahmen des Wahlpflichtkurses Textil/Kunst mit viel Fantasie als Objektkunst aufgearbeitet. Die vier Boards werden nun für einen guten Zweck an den Meistbietenden versteigert. Das Mindestgebot liegt bei 100 Euro.Gebote für die Surfbretter können per E-Mail an uta.langner@luwi-hannover.com geschickt werden.

Der Erlös kommt dem Loma-Alta-Bolivien-Projekt der Schule zugute. Mit den Spenden kann dann der Schulalltag in der bolivianischen Gemeinde weiter verbessert werden.

Von Saskia Döhner

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