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Süd Tempo 30 auf der Salzburger Straße
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Tempo 30 auf der Salzburger Straße
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10:45 19.08.2010
Nach etlichen Leitungsarbeiten ist die Straße entlang des Bahndamms ruiniert.
Nach etlichen Leitungsarbeiten ist die Straße entlang des Bahndamms ruiniert. Quelle: Schmidt
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Die Asphaltdecke der Salzburger Straße in Waldhausen ist ein Flickenteppich, in dem ständig neue Löcher aufbrechen und der zum Bordstein hin wegsackt. In den vergangenen Jahren hatten die Stadtwerke auf der Verbindungsstrecke zwischen Südstadt und Döhren viele Leitungsarbeiten durchgeführt. Seither ist die Fahrbahndecke in weiten Strecken nur provisorisch geschlossen. Die Kanalisationsdeckel sind nach den Arbeiten zwar auf Fahrbahnniveau angehoben worden, dennoch erinnern mehrere Schilder an Straßenschäden. Wegen der schadhaften Fahrbahn ist die Durchgangsstraße entlang der Bahntrasse nun auch noch zur Tempo-30-Zone erklärt worden. Aber immer noch fahren viele Autofahrer schneller als 30 Stundenkilometer.

Um eine Verkehrsberuhigung der Straße durch die Hintertür handelt es sich nach Auskunft von Stadtsprecher Dennis Dix auf keinen Fall. Vielmehr sei geplant, die Salzburger Straße ab dem Jahr 2012 von Grund auf zu erneuern. Bis dahin werde die Straße in verkehrssicherem Zustand gehalten und in Teilbereichen bei Bedarf immer wieder erneuert. Im Zuge der Grundsanierung werde auch der Radweg auf der Bahndammseite begradigt. Dort haben viele alte Bäume mit ihren Wurzeln die Decke des Weges angehoben und aufgebrochen. Der Fußweg daneben gleicht einem Wildkrautsaum, durch den ein schmaler Trampelpfad hindurchführt und den nur wenige Fußgänger nutzen.Sie gehen lieber auf den Pflastersteinen auf der anderen Seite. Deren Profil ist mit den Jahren aber auch sehr unregelmäßig geworden.

Nach der Grunderneuerung wird auf der Salzburger Straße wieder Tempo 50 erlaubt sein. Der Radweg auf der Häuserseite wird wie gehabt durch einen Strich auf der Fahrbahn von den fahrenden Autos getrennt werden. Parkende Fahrzeuge werden weiterhin auf dem ehemaligen Radweg neben dem Fußweg stehen können. Diese Regelung gilt seit einigen Jahren und war von vielen Radfahrern als zu gefährlich abgelehnt worden. Nach Auskunft von Pressesprecher Dix gebe es derzeit aber etliche Radler, die lieber felgenschonend auf der Fahrbahn rollen würden, weil sie dort nicht immer die Bordsteine hinauf- und hinunterfahren müssten.kat

Karin Vera Schmidt