Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Süd Verwaltung will Parkplätze an Peiner Straße verschieben
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Verwaltung will Parkplätze an Peiner Straße verschieben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:03 15.04.2010
Von Michael Zgoll
Die Taxihalteplätze sind oft nicht besetzt, die Gasse zwischen Bäumen und Autos ist sehr schmal – doch das soll nicht so bleiben.
Die Taxihalteplätze sind oft nicht besetzt, die Gasse zwischen Bäumen und Autos ist sehr schmal – doch das soll nicht so bleiben. Quelle: Michael Zgoll
Anzeige

In der jüngsten Sitzung des Bezirksrats Döhren-Wülfel stellte Verkehrsplaner Kai-Uwe Hauck aus dem Fachbereich Tiefbau einen Plan der Stadt vor. Demnach würde die Parkplatzreihe ein Stück weiter an den Laubengang gerückt, wodurch der Gehweg in diesem Bereich auf eine Breite von 2,50 Meter verengt würde. Da Autofahrer sich bei der relativ schmalen Zu- und Abfahrt zu den Stellplätzen häufig ins Gehege kommen, soll diese Zufahrt an der Peiner Straße nach den Vorstellungen des Planers ein Stück weiter Richtung Helmstedter Straße wandern und statt drei Metern sechs Meter breit werden. Auch möchte die Stadt die Beschilderung des Parkplatzes verbessern.

Die Zahl der Kurzzeit-Parkplätze würde sich auf Basis dieser Überlegungen leicht verringern: von 29 auf 26. Eingeschlossen wären, wie bisher auch, je zwei Behinderten-und vier Taxi-Stellflächen. Die Fahrgasse für Autos parallel zur Peiner Straße würde auf 5,50 Meter verbreitert. Auch 17 neue Haltebügel für Radfahrer in Höhe des Jugendzentrums sieht der städtische Plan vor. An der Helmstedter Straße würden demnach Poller und Fahrradbügel eine Abgrenzung bilden. Die Kosten für diese Form der Umgestaltung liegen laut Hauck bei 20 000 Euro.

SPD-Fraktionschef Bert Oltersdorf zeigte sich allerdings generell unzufrieden mit dem Verwaltungsentwurf. Das grundlegende Problem, dass sich die Wege von Autos auf dem Bürgersteig kreuzen, werde damit nicht aus der Welt geschafft. „Warum macht man die Fahrgasse nicht zur Einbahnstraße und lässt die Autos von der Peiner Straße einfahren und zur Helmstedter Straße wieder herausfahren?“, fragte er. Maria Hesse von der CDU bezweifelte, dass an diesem Platz wirklich vier Taxihalteplätze notwendig seien, ihr Fraktionskollege Dirk Hämke brachte das Markieren von Schrägparkplätzen auf dem Bürgersteig ins Spiel. Dies verringere die Zahl der Stellplätze zwar noch einmal geringfügig, dafür aber schaffe eine solche Regelung in Verbindung mit einer Einbahnstraßenregelung mehr Klarheit.

Kai-Uwe Hauck versprach, dass die Verwaltung die Vorschläge der Politiker noch einmal prüfen werde, insbesondere auch die Idee einer Einbahn-Regelung auf dem Fußweg. Ewig solle sich das Thema aber nicht hinziehen: „Wir wollen die Umstrukturierung noch dieses Jahr umsetzen.“

Felix Harbart 10.04.2010
Felix Harbart 10.04.2010