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Süd Zusatzschilder für Hausnummern abgelehnt
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Zusatzschilder für Hausnummern abgelehnt
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16:25 18.07.2012
Von Michael Zgoll
In Berlin wird die Orientierung durch Zusatzschilder erleichtert. Quelle: Privat
Südstadt

Lange Straßen mit vielen Hausnummern stellen jene, die nicht aus der Gegend kommen und eine bestimmte Adresse suchen, oft vor Probleme: Wo beispielsweise finde ich auf der Hildesheimer Straße die Nummer 28, wo die 201 und wo die 314? Wohl dem, der schon mal weiß, ob er in der Südstadt, in Waldhausen oder in Wülfel suchen muss.

Um die Suche etwas zu vereinfachen, hat die CDU-Fraktion im Bezirksrat Südstadt-Bult in der vergangenen Sitzung einen Antrag eingebracht. „Die Verwaltung wird aufgefordert, an den Straßenschildern ,Hildesheimer Straße’ und ,Bischofsholer Damm’ Hinweise anzubringen, die den Verlauf der Hausnummern anzeigen“, trug CDU-Bezirksratsherr David Novak vor. Derartige Hinweisschilder würden bei der Orientierung helfen und die Suche nach Adressen vereinfachen - so, wie es in vielen anderen Großstädten üblich sei. Dort seien derartige Nummern zumeist an den Straßenschildern nahe Kreuzungen angebracht.

Wenn auch etliche Vertreter der anderen Fraktionen den Vorschlag „eigentlich“ gut fanden, so mussten die Christdemokraten doch schnell erkennen, dass ihr Antrag eine Nummer zu groß war für den Bezirksrat Südstadt-Bult. Die außerordentliche Länge mancher Straßenzüge und die erhebliche Menge an benötigten Schildchen standen dem Grünen-Fraktionschef Oliver Kluck vor Augen. Die Hildesheimer Straße beispielsweise werde in Laatzen fortgeführt - mit eigenen Nummern?

Die SPD hatte verschiedene Einwände. Warum der Antrag nur zwei Straßenzüge umfasse, wollte etwa Bezirksratsherr Ludwig Diener wissen. Der Bischofsholer Damm sei doch gar nicht so lang, meldete sich ein anderer Skeptiker zu Wort. Ob der Antrag etwas mit dem Wohnort des CDU-Politikers an eben dieser Hauptstraße zu tun habe? „Entweder alle Straßen oder keine“, zeigte der SPD-Fraktionsvorsitzende Ewald Nagel klare Kante. Auf eine mögliche Schwierigkeit bei der Nummernrevue wies Thomas Siekermann von der FDP hin: Wie denn Straßenzüge wie Aegidiendamm oder Dieckmannstraße beschildert werden sollten, wo doch hier die Ziffern erst auf der einen Straßenseite aufwärts und dann auf der anderen Seite fortlaufend in Gegenrichtung geführt würden?

Was die Kritiker des CDU-Vorstoßes einte, war schließlich der Finanzierungsvorbehalt - wer soll das bezahlen? Und so wagte erst gar niemand zu fragen, was Fertigung und Installation hunderter oder gar tausender von Nummernschildern denn kosten würden. Schließlich waren es nur die vier CDU-Bezirksratspolitiker, die für ihren eigenen Antrag stimmten. Beim Zählen der Nein-Sager landete man bei der Nummer 15.

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