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Aus den Stadtteilen Immer dem Krokodil nach
Hannover Aus den Stadtteilen Immer dem Krokodil nach
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09:00 21.02.2015
Der Koch gibt den Takt vor: Angeführt von Frieda im Dalmatinerkostüm und Paula, die als Krokodil geht, führt der Weg zur Bürgerschule. Quelle: Sonja Steiner
Hannover

Zum elften Mal hat das Familienzentrum Nordstadt einen Karneval der Kinder im Stadtteil angeschoben, gemeinsam mit dem Hort Rambo Zambo und der Bürgerschule. Diesmal ist auch der Verein Circo Hannover beteiligt - schließlich wird edes Jahr ist ein anderer Verein eingeladen, den Rosenmontag mit zu gestalten, wie die Koordinatorin des Familienzentrums Nord, Ayfer Aral-Örs, erklärt.

Während der Umzug durch die Straßen der Nordstadt zieht und vor der altehrwürdigen Lutherkirche eine kurze Showeinlage aufgeführt wird, machen sich auf der Bühne der Bürgerschule junge Artistinnen für ihren Auftritt warm. An der Stirnseite des großen Raums wartet ein Büfett mit allem, was das Kinderherz begehrt: Chips, Schokoküsse, Sandwiches, Obst und Kuchen. „Das Büfett kommt von den Eltern, jeder bringt etwas mit“, berichtet Ayfer Aral-Örs.

An zwei Tischen werden Kinder geschminkt und Masken gebaut. Auf der Bühne werden sie als Trommler und Zirkusartisten auftreten, ihre Kunststücke haben sie vorher in Workshops einstudiert. Die Teilnahme daran ist kostenlos, das ist dem Familienzentrum wichtig. „Wir wollen, dass alle Kinder, die Spaß daran haben, auch mitmachen können“, erklärt Aral-Örs.

In diesem Moment trifft der Umzug mit den kleinen Zauberwesen, Tieren und Clowns auch schon vor der Bürgerschule ein. Paula, das kleine Krokodil, strahlt. Clown Jasper erzählt, dass er schon zum vierten Mal mitläuft und zum zweiten Mal als Clown geht. „Die Jacke und die Strümpfe sind von meiner Mama, sie hat auch den Hut gemacht“, berichtet der Neunjährige stolz.

Der kleine Dalmatiner entpuppt sich als Mädchen: „Ich heiße Frieda - ich mag Dalmatiner, weil ich einen kenne, und deshalb wollte ich das Kostüm“, verrät die Sechsjährige. Auf die Frage, ob sie im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen, gibt es ein einmütiges lautes „Ja!“ - und dann huschen die Kinder in die Bürgerschule zum Tanzen und Weiterfeiern.

Probleme beim Bau verzögern die Eröffnung der neuen Kindertagesstätte am Butjerbrunnenplatz um gut drei Monate. Erst Anfang Juli könne das Haus bezogen werden, bestätigt Stadtsprecher Dennis Dix auf Anfrage des Stadt-Anzeigers. Das kann bei vielen Eltern zu einem Betreuungsengpass führen.

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