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Aus den Stadtteilen Kita wird drei Monate später fertig
Hannover Aus den Stadtteilen Kita wird drei Monate später fertig
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02:17 23.02.2015
Quelle: dpa/Symbolbild
Oberricklingen

Immerhin soll die Kita zwei neue Krippengruppen mit insgesamt 30 Plätzen anbieten. Die betroffenen Eltern hatten sich auf einen Start im April eingestellt und müssen nun mehrere Wochen überbrücken, bevor sie ihre Kinder in die Einrichtung geben können.

„Alle Eltern wurden informiert“, betont Christiane Kemper von der Caritas, die die Kita übernehmen wird. Bei solchen Neubauvorhaben könne es leider zu Verzögerungen kommen. Die Eltern der Krippenkinder hätten darum eine Zusage nur unter Vorbehalt bekommen. „Mehrheitlich haben sie die Situation akzeptiert“, erklärt Kemper. Eine Alternative könne die Caritas nicht bieten. Eine provisorische Unterbringung etwa werde von vielen Eltern auch selten gewünscht, da sich die Kleinen bereits nach kurzer Zeit wieder an eine neue Einrichtung gewöhnen müssten. Als Alternative bleibt betroffenen Familien nur, den Nachwuchs selbst zu betreuen oder Tagesmütter einzusetzen. In dringenden Fällen finde die Stadt eine Lösung, versichert Stadtsprecher Dix. Dafür könnten sich Betroffene an das städtische Familienservicebüro unter der Telefonnummer 1 68-4 35 35 wenden.

In dem Neubau bringt die Caritas zudem zwei bereits bestehende Kita-Gruppen mit zusammen rund 50 Kindern unter. Sie werden bereits seit einigen Jahren in einem Provisorium betreut - in Containern auf dem Gelände der Grundschule Stammestraße in Ricklingen. Die mobilen Räume dienten während der Grundsanierung der Schule zur Unterbringung der Klassen. Später nahm dort die Caritas ihre Arbeit auf. „Diese Kita bleibt erst einmal am bisherigen Standort“, sagte Kemper. Die Kinder zögen dann einfach im Sommer in den Neubau. Für sie und ihre Eltern ändert sich durch die Verzögerungen also wenig.

Den Baufirmen am Butjerbrunnenplatz machte eine Reihe von Problemen zu schaffen. Ein Unternehmen brauchte für den Rohbau etwas länger als geplant, was wiederum den Einbau der Fenster verzögerte. Hinzu kamen ein Wassereinbruch und dadurch entstandene Schäden. Das habe den Zeitplan zurückgeworfen, sagt Dix. Für Betonwerksteinarbeiten musste die Stadt ihren Auftrag ein zweites Mal ausschreiben - beim ersten Versuch hatte keine Firma ein Angebot abgegeben. Die Stadt ist aber an öffentliche Ausschreibungen gebunden. Dass keine oder nicht genügend Angebote aus der Baubranche eingehen, ist ein Problem, das bei städtischen Baustellen immer mal wieder vorkommt.

Die Stadt investiert 3,3 Millionen Euro in den Kita-Neubau. Den Betrieb der Einrichtung, die am Standort des früheren Pfarrhauses der Gemeinde St. Thomas entsteht, hat sie an die Caritas abgegeben.

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