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Aus den Stadtteilen Neuer Aufzug im Etagenbau läuft mit Tücken
Hannover Aus den Stadtteilen Neuer Aufzug im Etagenbau läuft mit Tücken
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08:27 26.02.2015
Von Andreas Schinkel
Im Januar wurde per Kran ein neuer Motor für den Aufzug angeliefert. Foto: Thomas Quelle: Michael Thomas
Hannover

„Ich habe kürzlich den Knopf gedrückt, doch der Aufzug kam nicht“, berichtet Seelsorger Burkhard Pechmann, der mehrere Senioren in dem Haus an der Elkartallee betreut. Eine Mieterin habe ihm Ähnliches erzählt. In einem sechsstöckigen Gebäude, in dem viele hochbetagte Menschen wohnen, sollte die Hausverwaltung darauf achten, dass der Fahrstuhl einwandfrei seinen Dienst verrichtet, meint Pechmann.

Der Grund für die sporadischen Ausfälle liegt offenbar nicht in einem technischen Defekt. „Der Fahrstuhl kann bei Ein- und Auszügen als Lastenaufzug benutzt werden“, sagt Burkhard Sander, Syndikus bei der Hausverwaltung Haack. Dann könne mit einem Spezialschlüssel eine Abdeckung hochgeklappt und die Kabine vergrößert werden. Sperrige Bretter ließen sich dann leichter transportieren. „Dann darf die Anlage aus Sicherheitsgründen nicht mehr als Personenaufzug genutzt werden“, sagt Sander. Somit reagiere der Aufzug auch nicht mehr auf einen Knopfdruck auf irgendeiner Etage. Ist der Fahrstuhl nicht auf den Transport von Lasten ausgerichtet, funktioniere alles fehlerlos, versichert der Syndikus der Hausverwaltung.

55 000 Euro hat Haack in die Reparatur des Aufzugs gesteckt. Steuerung und Motor wurden komplett erneuert. Manche Teile mussten extra angefertigt werden. Der Ausfall des Fahrstuhls Anfang Dezember hatte einige Bewohner in dem Mietshaus vor erhebliche Probleme gestellt. Einkäufe erledigten Nachbarn, Freunde und Verwandte. Die Stadt Hannover bot der Hausverwaltung zwischenzeitlich an, einen Einkaufsservice für die Bewohner zu organisieren. Seit Mitte Januar ist der Aufzug wieder in Betrieb. „Wir hoffen, dass der Lift jetzt wieder 45 Jahre läuft“, sagt Sander.

55 Kilogramm - so viel wiegen 10.000 Glasmurmeln. Das ist eine Zahl, die der Maschinenbauingenieur Ortwin Grüttner genau berechnet hat. Denn diese Masse an bunten Murmeln wird er am morgigen Freitag um 15 Uhr im Ricklinger Freizeitheim rollen lassen. Auf der mit 25 Metern längsten Murmelbahn, die der Hobbybastler jemals gebaut hat.

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