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Aus den Stadtteilen Spannendes Hörspiel macht das Rennen
Hannover Aus den Stadtteilen Spannendes Hörspiel macht das Rennen
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12:00 28.02.2015
Schuldezernentin Marlis Drevermann (r.) ehrt die beiden Sprachtalente Fenja Engelmann (l.) und Cilga Merten von der Lutherschule mit einer Urkunde. Quelle: Alexander Körner
Hannover

Die Schülerinnen Cilga Merten und Fenja Engelmann gehören zu Niedersachsens größten Sprachtalenten - zumindest, wenn man nach den Ergebnissen des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen geht. Dort setzten sich die beiden 14-Jährigen im Wettbewerb für 2014 unter 108 Gruppen aus ganz Niedersachsen durch: Sie räumten den dritten Landespreis beim Gruppenwettbewerb ab. Aus der Region Hannover waren 46 Teams angetreten. Um ihr Engagement zu würdigen, überreichte Hannovers Schuldezernentin Marlis Drevermann den Schülerinnen der Lutherschule jetzt eine Urkunde.

Für den Wettbewerb haben die beiden Neuntklässlerinnen ein eigenes Fantasy-Hörbuch aufgenommen. „Aber das hören wir uns nicht mehr an - im Nachhinein finden wir unsere englische Aussprache doch ein bisschen peinlich“, sagt Cilga. „Wir haben auch viel mehr Zeit mit der Storyline als mit der Aufnahme verbracht. Die war nach nur vier Stunden fertig.“ In ihrem Hörspiel geht es um ein Mädchen, das die Gedanken anderer Menschen hören kann und sich mit einem Jungen, der ihre Begabung teilt, auf die Suche nach einem Bösewicht macht. „Am Ende wird natürlich das Böse besiegt, und es gibt auch noch eine kleine Romanze“, verrät Fenja.

Beide Mädchen besuchen den bilingualen Zweig der Lutherschule in der Nordstadt. „Eigentlich war mir vorher gar nicht klar, dass die Schule diesen Zweig hat“, sagt Fenja. Es sei also eher ein Zufall gewesen, dass sie sich seit der siebten Klasse so intensiv mit Sprachen auseinandersetzt. Anders als Fenja hat ihre Klassenkameradin Cilga die Liebe zu Sprachen schon früh entdeckt. „Ich bin schon zweisprachig aufgewachsen: Bei uns wird deutsch und türkisch gesprochen“, berichtet Cilga. Neben Englisch und Französisch hat sie vor Kurzem auch angefangen, Japanisch zu lernen. „Die Sprache ist so schön logisch, es gibt in der Grammatik kaum Ausnahmen.“

Wie wichtig das Erlernen von Fremdsprachen ist, betont auch Drevermann. „Zweisprachigkeit muss selbstverständlich werden“, fordert sie. „Es ist schön, wenn man so gute Vorbilder wie die Schülerinnen hat, die die Vorteile der Mehrsprachigkeit so deutlich formulieren können“, lobt sie die Jugendlichen. Denn immerhin lebten in Deutschland Menschen aus aller Welt - da sei es um so wichtiger, sich auch in anderen Sprachen ausdrücken zu können.

Anmeldungen für den Wettbewerb 2016 sind noch bis zum 6. Oktober möglich. In der Kategorie Solo können sich Schüler ab der achten Klasse bewerben. Der Gruppenwettbewerb ist für Schüler der sechsten bis neunten Klassen gedacht. Für Auszubildende und Berufsschüler gibt es eine Extrakategorie. Hier können sich Gruppen noch bis zum 28. Februar anmelden. Weitere Informationen gibt es unter bundeswettbewerb-fremdsprachen.de. Für das Jahr 2015 sind die Anmeldefristen abgelaufen.

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