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West Bau des Spielplatzes am Schleusengrund fast fertig
Hannover Aus den Stadtteilen West Bau des Spielplatzes am Schleusengrund fast fertig
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11:00 04.11.2010
Der Spielplatz am Schleusengrund sieht wie ein Containerhafen aus. Quelle: Schwarzenberger

Das „Loch“ ist nicht mehr wiederzuerkennen, längst haben Bauarbeiter die tiefe Senke am Schleusengrund aufgeschüttet. Auf der einst verwilderten, mit dichten Hecken und jungen Bäumen bestandenen Brache entsteht für rund 450.000 Euro ein neuer Spielplatz mit Seilbahn und Kletterparcours, der an einen Containerhafen erinnern soll – in Anlehnung an den benachbarten Lindener Hafen. „Jetzt laufen noch einige Restarbeiten“, sagt Stadtsprecher Klaus Helmer. Voraussichtlich bis Mitte November wird der TÜV die Sicherheitsprüfung abgeschlossen haben. Dann ist die von vielen Kindern in Limmer lang ersehnte Anlage, zu der auch ein Bolzplatz gehört, endlich fertig.

Für die Eröffnung des Spielplatzes plane die Stadt eine Feier, kündigte Helmer an. Noch aber stehen weder der Termin noch der Rahmen fest, in dem die feierliche Übergabe des Spielplatzes vonstatten gehen soll. SPD-Bezirksratsfrau Cornelia Schweingel schlug in der jüngsten Sitzung der Sanierungskommission Limmer vor, ein Bürgerfest veranstalten. „Nicht nur für Kinder, denn die Anlage soll ja für alle Anwohner ein Naherholungsgebiet sein“, sagte sie.

Schließlich lässt die Stadt auch neue Wege vom Schleusengrund zu den benachbarten Vierteln anlegen. Damit soll das Gelände künftig nicht nur gut zu erreichen sein, sondern auch besser kontrolliert werden können. Schon lange vor dem Start der Bauarbeiten hatten Anwohner und Sanierungskommission unter anderem die abseitige Lage des Spielplatzes in einer Senke kritisiert. Mit der isolierten Lage ist es nach dem Umbau vorbei.

Schweingel sieht vor allem den Umweltdezernenten Hans Mönninghoff in der Pflicht, eine kleine Feier für den neuen Spielplatz auszurichten. „Er hatte versprochen, den Kindern etwas auszugeben, wenn der Platz nicht bis Ende 2009 fertig wird“, bemerkte sie und erinnerte damit an einen Besuch Mönninghoffs in Limmer vor einigen Jahren, bei dem der Umweltdezernent auch den Kindern Rede und Antwort stand. Denn immer wieder hatte sich der Neubau des Spielplatzes verzögert.

Der Schleusengrund ist seit 2005 gesperrt. Schon damals war die Anlage hoffnungslos veraltet. Die Holzbohlen der alten Umzäunung waren vermodert, die Spielgeräte verrostet oder längst abgebaut. Die Natur holte sich die umzäunte Brache nach und nach zurück – den Kindern in Limmer hingegen fehlte ein Platz zum Toben. Das rief immer wieder Eltern und Kindergärten im Stadtteil auf den Plan.

Schließlich stellte die Stadt zwar ihre Umgestaltungspläne vor und Geld in Aussicht, beginnen konnte der Spielplatzbau dennoch nicht. Die Diskussionen um die neue Schleuse im Stichkanal Linden verhinderte das Projekt, weil eine der Ausbauvarianten für das neue Schleusenbecken auch große Teile des Spielplatzes betroffen hätte. Die Stadt einigte sich mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung jedoch auf eine andere Variante, so dass der Spielplatz gebaut werden konnte.

Marcel Schwarzenberger

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