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West Fössebad lehnt Preiserhöhung der Stadt ab
Hannover Aus den Stadtteilen West Fössebad lehnt Preiserhöhung der Stadt ab
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11:39 04.06.2010
Von Margret Jans-Lottmann

Zwar ist die Betreibergesellschaft von den Zuschüssen der Stadt abhängig, die gut die Hälfte der jährlichen Betriebskosten von rund 700.000 Euro trägt. Aber Koch kann für diese Entscheidung gute Gründe nennen: „Wir haben die Sorge, dass wir dann im Sommer im Wettbewerb keine Chance mehr haben.“ Schließlich sei das rund 50 Jahre alte Fössebad nicht das modernste unter den hannoverschen Bädern.

Der Eintritt ins Fössebad kostet somit für Erwachsene weiterhin 3,20 Euro, ermäßigt 1,90 Euro. Kinder und Schüler zahlen ebenfalls 1,90 Euro, Kinder und Jugendliche mit dem Hannover-Aktiv-Pass einen Euro. Für Familien gibt es – wie in anderen städtischen Bädern auch – erstmals Familienkarten. Sie kosten für zwei Erwachsene und ein Kind acht Euro, ermäßigt 5,50 Euro, jedes weitere Kind zahlt 1,50 Euro beziehungsweise einen Euro. Für die Sommerferien bietet das Fössebad eine Ferienkarte an, die neun Euro kostet. Dafür können Ferienkinder zehnmal in dem Hallen- und Freibad schwimmen gehen.

Wer an kühlen Tagen in dem Freibad schwimmen will, muss allerdings schon zu den ganz mutigen Freunden des Wassersports gehören. Die Wassertemperatur im rund 900 Quadratmeter großen Außenbecken beträgt gerade mal etwa 14 Grad. Darauf weist auch ein Schild am Eingang des Bades hin.

„Wir heizen das Bad nicht auf“, sagt Koch. Die Wärme, die dafür per Heizung in das Becken im kalten Erdreich gepumpt werden müsste, würde sofort wieder entweichen. „Das wäre ein Ozonkiller und eine Umweltsünde, die nicht in diese Zeit passt“, meint er. Ohnehin komme an kühlen Tagen kaum jemand, um draußen zu schwimmen. „Die Leute bleiben da lieber in unserem Hallenbad.“ Sollte das Wetter jedoch sommerlicher werden, wärme das Wasser sich innerhalb von drei Tagen auf, versichert der Betriebsleiter.

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