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West Bezirksbürgermeister Markurth soll nach Fest-Aus zurücktreten
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Hannover-Ricklingen: Bezirksbürgermeister Markurth soll nach Fest-Aus zurücktreten

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11:00 08.06.2019
Wollen mehr Sicherheit für Ricklingen (von links): Ordnungsdezernent Axel von der Rohe. Olizeichef Hans-Wilhelm Müller und Bezirksbürgermeister Andreas Markurth. Quelle: Marcel Schwartenberger
Wettbergen

Bezirksbürgermeister Andreas Markurth sieht sich mit einer Rücktrittsforderung der CDU-Fraktion im Bezirksrat Ricklingen konfrontiert. Markurth habe die Leitung der jüngsten Bezirksratssitzung „rechtswidrig dazu missbraucht“, einen Dringlichkeitsantrag der Christdemokraten scheitern zu lassen, sagte CDU-Fraktionschef Erdem Winnicki. Die Vorwürfe sind ein Nachhall der jüngsten Bezirksratsdebatte um einen Zuschuss für das Wettberger Stadtteilfest. Das Gremium hatte einen Antrag der CDU abgelehnt, der eine rasche Förderung des Festes mit 2000 Euro vorsah. Der Verband Wettberger Vereine (VWV) sagte das Stadtteilfest für 2019 mangels Finanzierung kurzerhand ab. Es hätte – wie alle zwei Jahre – im August stattfinden sollen.

„Ein eher peinlicher Punkt“

Markurth habe den CDU-Antrag in den nichtöffentlichen Teil der Sitzung verschoben, damit dieser dort unbeobachtet „abgeschmettert“ werden könne, kritisierte Winnicki. „Herr Markurth nutzt das Amt aus, um sich und die SPD schamlos zu profilieren.“

Markurth pocht darauf, dass das Gremium sachlich nicht anders habe entscheiden können. Wie berichtet, fehlten beim ersten Zuschussantrag seitens des VWV relevante Informationen. Die hätten auch zur Abstimmung noch nicht vollständig vorgelegen, teilte die SPD-Fraktion danach mit.

Zudem sei „ein zusätzlicher (eher peinlicher) Punkt zu behandeln gewesen, der nicht in die Öffentlichkeit sollte.“ Markurth betont, er sei in seinem Handeln „an Recht und Gesetz gebunden“. Auch wenn das der CDU nicht passe.

Von Marcel Schwarzenberger

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