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West Kleinkind schwebt immer noch in Lebensgefahr
Hannover Aus den Stadtteilen West Kleinkind schwebt immer noch in Lebensgefahr
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10:12 05.12.2014
Von Tobias Morchner
Symbolfoto
Symbolfoto Quelle: dpa
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Hannover

Ein 24-Jähriger Mann, der zufällig an dem Haus vorbei kam, alarmierte sofort die Feuerwehr und leistete bis zum Eintreffen der Retter erste Hilfe. Ein Rettungswagen brachte das Mädchen in eine Klinik. Ihr Zustand ist nach wie vor unverändert kritisch.

Nach Angaben der Polizei hatte sich die 23-jährige Mutter gegen 22. 30 Uhr mit ihrer Tochter in dem Zimmer der Wohnung aufgehalten. Unklar ist bislang, ob sich noch weitere Personen in der Wohnung aufgehalten haben. Dann soll sie das Fenster geöffnet und den Raum kurzzeitig verlassen haben. Als sie wieder zurück kam, bemerkte sie, was geschehen war. „Wir gehen bislang von einem tragischen Unglücksfall aus und haben bis jetzt keine Ermittlungen eingeleitet“, sagt Polizeisprecherin Jenny Mitschke.

Die Mutter des Kindes soll dennoch zu dem Vorfall befragt werden. Kurz nach dem Unglück hatten die Beamten bereits einen ersten Versuch unternommen. Doch die 23-Jährige stand sehr unter dem Eindruck der Geschehnisse, dass die Polizisten den Versuch vorerst abbrechen mussten. In aller Regel wird auch das Jugendamt über einen solchen Vorfall informiert. Ob die junge Mutter dann mit Konsequenzen zu rechnen hat, ist unklar.

Zuletzt hatte Anfang des Jahres ein einjähriges Kind in der Nordstadt bei einem Sturz aus einem Fenster im zweiten Stock eines Gebäudes schwere Verletzungen davon getragen. Gemeinsam mit ihrer Schwester wollte das Mädchen am geöffneten Fenster Wunderkerzen anzünden. Dabei stürzte sie auf eine Rasenfläche hinter dem Gebäude und trug eine Gehirnerschütterung davon.

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