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West Stadt will Grundschule ins Fössefeld umsiedeln
Hannover Aus den Stadtteilen West Stadt will Grundschule ins Fössefeld umsiedeln
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10:27 04.11.2010
Von Margret Jans-Lottmann

Im Fössefeld stünde der offenen Ganztagsschule für die Betreuung der Kinder weit mehr Platz als bisher zur Verfügung, begründet die Stadtverwaltung ihr Vorhaben. Für den Umzug muss der Schulkomplex in Limmer für rund 2,5 Millionen Euro umgebaut werden. Mit dem Thema wird sich der Bezirksrat Linden-Limmer in seiner Sitzung am Mittwoch, 10. November, befassen. Die öffentliche Sitzung im Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4, beginnt um 19 Uhr.

Weitere Themen auf der Tagesordnung:

  • Kinder aus armen Familien haben schlechtere Bildungschancen als Kinder bessergestellter Eltern, belegt das „Bildungsmonitoring 2010“ der Stadt. Demnach hatten im vergangenen Jahr 70 Prozent der Viertklässler im wohlsituierten Kirchrode eine Gymnasialempfehlung erhalten, im armen Linden-Süd waren es dagegen nur 14 Prozent. Dass hier etwas geschehen muss, ist in Politik und Verwaltung unbestritten. Zum „Handlungsbedarf für Linden-Süd“ äußern sich Hannelore Oelkers, Schulleiterin der Egestorffschule, Schulärztin Angelika Schammert-Prenzler von der Region Hannover sowie Inka Deppe-Suhr, Leiterin des Familienzentrums St. Vinzenz in Linden-Süd.
  • Die Verwaltung will ihr neues Raumkonzept für den Treffpunkt Allerweg vorstellen, in dem sich viele Gruppen treffen, aber auch ein Teil des Familienzentrums St. Vinzenz untergebracht ist.
  • Bauvorhaben, mit denen die Lokalpolitiker sich befassen, sind die Sanierung der Brunnenstraße und Tegtmeyers Hof sowie der geplante „Stichweh Leinepark“ mit Läden, Büros, Kleingewerbe und Dialysepraxis an der Färberstraße in Limmer.
  • Und schließlich haben die Fraktionen Anträge und Anfragen eingereicht. Die Grünen fordern unter anderem, dass die Stadt die geplante Altlastensanierung am Ihmeufer bis zum Erörterungstermin des Planfeststellungsverfahrens aussetzt. Der Einzelvertreter des BSG (Bündnis für soziale Gerechtigkeit) beantragt Sitzgelegenheiten für die Haltestelle Ungerstraße in Linden-Nord. Die SPD fragt erneut, nach welchen Kriterien die Stadt Grundschulen für die Umwandlung zu Offenen Ganztagsschulen vorschlägt. Die bisherige Antwort reicht ihr nicht aus. Und die Grünen wollen wissen, wohin Radfahrer und Fußgänger umgeleitet werden, wenn die Altlastensanierung auf dem früheren Gaswerk-Gelände am Ihmeufer beginnt und sie den dort entlangführenden Uferweg sieben Monate lang nicht mehr nutzen können.

Die Erschließung des „Wohngebiets an der Gartenbauschule“ beginnt: Am Dienstag hat die Hannover Region Grundstücksgesellschaft (HRG) zum ersten Spatenstich eingeladen, und zugleich die Bagger anrollen lassen.

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Die Bürgerinitiative Umweltschutz setzt zusammen mit anderen Organisationen auf ein sichtbares Zeichen gegen Laufzeitverlängerung und den anstehenden Castortransport. Industriekletterer hängten 20 Meter lange und zweieinhalb Meter breite Anti-AKW-Plakate an den Schornstein auf dem Faust-Gelände.

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Der Bezirksrat Ricklingen vergibt den 14. Bürgerpreis im Don-Bosco-Haus von St. Augustinus an Marianne Gas und Gudrun Erdmann.

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