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West Weihnachtliches Lampenfieber im Kleingarten
Hannover Aus den Stadtteilen West Weihnachtliches Lampenfieber im Kleingarten
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13:01 23.01.2014
Von Rüdiger Meise
Leuchtendes Beispiel: Der illuminierte Kleingarten in der Kolonie Silberborn.
Leuchtendes Beispiel: Der illuminierte Kleingarten in der Kolonie Silberborn. Quelle: Moritz Küstner
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Limmer

Lichtverschmutzung und Energieverbrauch sind zwei Größen, die man reduzieren sollte. Darüber ist sich die Welt weitgehend einig. Jedenfalls die meiste Zeit des Jahres. Im Advent nämlich freut man sich über jede leuchtende Kerze. „Wenn ich an dieser Laube vorbeigehe, muss ich mir das Schauspiel minutenlang anschauen, so schön ist das“, sagt beispielsweise Helmut Konietzny - und meint einen Kleingarten in der Kolonie Silberborn in Limmer.

Nach Schätzung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft steigt der Stromverbrauch in deutschen Haushalten in der Weihnachtszeit um etwa ein Drittel auf rund 500 Millionen Kilowattstunden an. Die Stadtwerke Hannover spüren den Anstieg allerdings kaum: „Die Gesamtlast steigt vielleicht um 0,1 Prozent“, sagt Sprecher Carlo Kallen. Das liege wohl vor allem daran, dass andere Verbraucher wegfallen - so werde in den Tagen vor Weihnachten weniger gearbeitet. Zudem koste ein weihnachtlich beleuchtetes Haus weniger Energie als früher, weil meist sparsame LED-Lichterketten zum Einsatz kommen, wie sie auch die Stadt Hannover in ihrer Weihnachtsbeleuchtung verwendet. Ob auch der adventsbegeisterte Kleingärtner in Limmer LED-Technik verwendet, konnte nicht geklärt werden - er wollte nichts dazu sagen. Muss er ja auch nicht. Sein Lichtspielhaus spricht schließlich für sich.

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