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West Das sind die Wünsche der Bürgermeister für 2019
Hannover Aus den Stadtteilen West Das sind die Wünsche der Bürgermeister für 2019
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15:00 04.01.2019
Im Ihme-Zentrum soll es in diesem Jahr vorangehen. Quelle: Foto Tim Schaarschmidt
Westliche Stadtteile

Wie sieht die Zukunft der westlichen Stadtbezirke aus? Schulneubauten, mehr Kita-Plätze, bezahlbarer Wohnraum – die Themen des vergangenen Jahres bleiben aktuell. Die Bezirksbürgermeister und ihre Erwartungen für 2019.

Ahlem-Badenstedt-Davenstedt: Diskussionsprozess bringt den Stadtbezirk voran

Bezirksbürgermeister Rainer Göbel (SPD), Ahlem-Badenstedt-Davenstedt Quelle: Foto: Philipp von Ditfurth

Rainer Göbel (SPD), Ahlem-Badenstedt-Davenstedt: Mein Wunsch ist, dass am Davenstedter Markt 2019 die Voraussetzungen erfüllt werden, ein Stadteilzentrum für den Stadtbezirk zu schaffen. Das würde dem Davenstedter Markt wieder mehr Entwicklungschancen geben und auch die Möglichkeit bieten, den Kulturtreff Plantage zukünftig barrierefrei zu erreichen.

Zurzeit befinden sich die Vereine, Institutionen und Wirtschaftskreise in einem Diskussionsprozess, wie man im Stadtbezirk besser zusammenarbeiten kann und diesen mehr als Ganzes in den Fokus rücken will. Es gibt eine Menge guter Ideen, die bereits entwickelt wurden, und es wäre ein Erfolg für alle Beteiligten, wenn es gelänge, 2019 ein Ergebnis aktiver Bürgerbeteiligung zu präsentieren. Ein Beispiel, wie aktiv und zukunftsweisend sich der Stadtbezirk für die nächsten Jahre aufstellt. Die Bezirksratssitzungen waren 2018 von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut besucht, das zeugt von großem Interesse an der Stadtbezirkspolitik. Wenn das 2019 auch wieder so sein wird, würde mich das sehr freuen.

Unseren Bürgerinnen und Bürgern wünsche ich Glück sowie gute Gesundheit – und einen modernen und bürgerfreundlichen Stadtbezirk.

Ricklingen: Schulen müssen besser ausgestattet werden

Bezirksbürgermeister Andreas Markurth (SPD), Ricklingen. Quelle: Marcel Schwartenberger

Andreas Markurth (SPD), Ricklingen: Ich wünsche allen Ricklinger Bürgerinnen und Bürgern Glück und Zufriedenheit. Politisch möchte ich ein paar Schwerpunkte setzen – vor allem im Schulbereich. Ich möchte, dass alle Schulen im Stadtbezirk sowohl sachlich als auch personell besser ausgestattet werden. Und ich wünsche mir, dass die Sportvereine stets genügend Platz und Hallenzeiten in den vorhandenen Sporthallen haben. Da müssen unter anderem bei Abriss und Neubau der Grundschule Mühlenberg – dabei wird auch die Sporthalle ersetzt – die richtigen Weichen gestellt werden. Wir müssen es so hinbekommen, dass die Vereine keine Nachteile haben.

Ich wünsche mir auch mehr Sauberkeit im Stadtbezirk. Mit dem Runden Tisch zum Thema Müll und der „Hannover sauber!“-Kampagne der Stadt gibt es bereits wichtige Initiativen. Aber auch jeder Bürger und jede Bürgerin hat hier eine Mitverantwortung.

Linden-Limmer: Stadt soll bei Beteiligung der Bürger ehrlicher sein

Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube (parteilos), Linden-Limmer. Quelle: Samantha Franson

Rainer-Jörg Grube (parteilos), Linden-Limmer: Ich wünsche dem Stadtbezirk die lange überfälligen Lösungen für die großen offenen Probleme wie dem Ihme-Zentrum, der Wasserstadt, den Hochbahnsteigen auf der Limmerstraße und nicht zuletzt dem Chez Heinz. Mehr kreative Ideen und Einigkeit bei der Erledigung der Probleme des Bezirks und damit auch mehr sozialen Frieden!

Mehr Ehrlichkeit der Stadtverwaltung mit den Bürgern und Bürgerinnen beim Thema Bürgerbeteiligung! Und natürlich endlich mehr Wohnungen für Normalverdiener und Einkommensschwache, damit sie in ihrer angestammten Umgebung bleiben können.

Alles sicher nicht leicht zu erfüllen. aber nun ganz einfach mal nötig. Es kann nur besser werden in 2019!

Und natürlich allen ein gesundes und erfolgreiches Zweitausendundneunzehn!

Mitte: Fairer und sachlicher Umgang mit den Anliegen der Bürger

Bezirksbürgermeisterin Cornelia Kupsch (CDU), Mitte. Quelle: Foto: Samantha Franson

Cornelia Kupsch (CDU), Mitte: Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter dem Bezirksrat Mitte, und mit den mehrheitlichen Beschlüssen für den Neubau der Sophienschule, der Sanierung des KWR, den Großbaustellen am Raschplatz, der Umbenennung der Hindenburgstraße, der Umgestaltung des Steintors oder der Neugestaltung des Weißekreuzplatzes sind nur einige besondere Herausforderungen an die Stadtgesellschaft genannt. Dabei sind die Wünsche der vergangenen Jahre nach mehr Betreuungsplätzen für unsere Jüngsten oder mehr ­Sozialwohnungen immer noch nicht gänzlich erfüllt. Auch liegt noch eine ganze Menge Arbeit vor uns, wenn ich zum Beispiel an die Problembewältigung im Umfeld des Hauptbahnhofes denke. Zwar haben wir mit dem Konzept für mehr Ordnung und Sauberkeit schon einen wichtigen Schritt getan, aber das reicht bei Weitem noch nicht aus, was auch die jüngst veröffentlichte Statistik zur Sicherheit in unserem Stadtbezirk unterstreicht. Was die anstehenden Aufgaben betrifft, so wünsche ich mir einen weniger emotionalen, dafür aber fairen und sachlichen Umgang mit den Themen und den Wünschen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt und uns allen ein gutes und friedvolles 2019.

Von Cornelia Kupsch / Rainer Göbel / Rainer-Jörg Grube / Andreas Markurth

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