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Aus den Vereinen Sportfreunde Ricklingen steigen ab
Hannover Aus den Vereinen Sportfreunde Ricklingen steigen ab
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12:55 17.05.2010
Burgdorfs Elvedin Sabotic hat großen Anteil am 2:1-Sieg der TSV.
Burgdorfs Elvedin Sabotic hat großen Anteil am 2:1-Sieg der TSV. Quelle: Ulrich zur Nieden
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TuS Kleefeld – MTV Ilten 1:1

„Es war ein Spiel auf niedrigem Niveau“, räumte TuS-Trainer Peter Rühmkorb ohne Umschweife ein. Es sei zu spüren gewesen, dass es für beide um nichts mehr ging. „Wir waren spieltechnisch besser, hatten auch deutlich mehr Ballbesitz, aber herumgekommen ist nicht viel“, skizzierte der Kleefelder Coach den Spielverlauf. „Die Iltener standen massiv hinten drin und haben versucht, mit langen Bällen den einen oder anderen Konter zu fahren.“ Kaum Chancen, wenig ansehnlich, wenig erfolgreich – bis auf zwei Szenen: In der 48. Minute brachte Maik Bode die Gastgeber in Führung, 180 Sekunden später sorgte Torben Schierholz für den Endstand.

SF Ricklingen – Heeßeler SV 3:3

Eigentlich kann die in der Winterpause neu formierte Ricklinger Mannschaft stolz auf sich sein, weil sie nach zehn teilweise deftigen Pleiten nun doch noch einen Punkt im abschließenden Heimspiel verbuchte – seit Sonntag steht allerdings auch der Abstieg der Sportfreunde fest. Dem Heeßeler Trainer Niklas Mohs war das Ergebnis sichtlich peinlich. „Ich verkneife mir jeglichen Kommentar“, sagte er nach Spielschluss. Seine Elf geriet sogar dreimal in Rückstand. Nach den Ricklinger Treffern von Ufuk Yildizadoymaz (17., 42.) und Ufuk Özer (51.) schafften jedoch Jens Röhl (22.) und Patrick Heldt (50., 52.) stets ziemlich schnell den Ausgleich.

TSV Burgdorf – TuS Wettbergen 2:1

Vier Schlappen hintereinander hatte es zuletzt für die TSV Burgdorf gegeben – umso erleichterter wirkte Trainer Ulrich Pigulla, dass im abschließenden Spiel vor heimischer Kulisse noch ein „versöhnliches Ergebnis“ herausgekommen ist. Und zwar ein verdientes, so Pigulla. Jeweils einmal als Torschütze und einmal als Vorbereiter sorgten abwechselnd Elvedin Sabotic (21.) und Michael Rodriguez (77.) für den „Dreier“. Dazwischen sah der Wettberger Tarek Rudolph die Rote Karte (70.). Die einzige Unaufmerksamkeit bei den Burgdorfern nutzte Roland Rasch (82.) prompt noch zum Anschlusstor.

1. FC Egestorf – Germ. Grasdorf 2:1

Mit diesem verdienten Heimsieg haben sich die Gastgeber quasi die Vizemeisterschaft gesichert. Zwar erwiesen sich die ersatzgeschwächten Gäste als die spielbestimmende Mannschaft, aber gegen die beste Defensive der Liga fanden sie kein Mittel. Anders die Egestorfer, die bereits in der 1. Halbzeit zwei schwere Patzer der Grasdorfer durch Ermin Vojnikovic (4.) und Igor Witczak (36.) bestraften. „Wenn wir gegeneinander spielen, neutralisieren wir uns meist. Da entscheiden Kleinigkeiten“, sagte der Egestorfer Spielertrainer Markus Küpper. „Und diesmal waren wir die effizienteren.“ In der 2. Halbzeit hätte es sogar noch deutlicher werden können. „Da haben wir sechs, sieben erstklassige Konterchancen gehabt und hätten eigentlich das dritte und vierte Tor nachlegen müssen.“ Kurz vor Schluss verkürzte Constantin Stavropoulos nach einem Eckball auf 1:2 (84.). Zu mehr reichte es aber nicht. „Obwohl wir überlegen waren, haben bei uns heute der Wille und der Glauben gefehlt“, räumte Gästecoach Patrick Werner ein. „Wenn die Egestorfer erst mal führen, wird es aufgrund ihrer starken Defensive aber auch enorm schwer.“

SG Diepholz – TSV Mühlenfeld 0:0

Das Spiel ohne Spannung, ohne Tore und mit ganz wenigen Torchancen war eins für die Statistik: Die SG Diepholz bestätigte mit dem nunmehr zwölften Unentschieden ihren Ruf als Remis-Spezialist, während es für den TSV Mühlenfeld bereits die siebte Auswärtspartie ohne Gegentreffer war. „Wir sind torungefährlich gewesen, der Gegner war destruktiv“, meinte TSV-Coach Detlev Rogalla. Die Hochzeit von Mühlenfelds Torjäger Daniel Schöbel am Pfingstwochenende dürfte aufregender werden.

1. FC Wunstorf – TSV Stelingen 1:0

In einem eher niveauarmen Derby hat der Gastgeber drei wichtige Zähler im Abstiegskampf geholt und ist nun mit dem SC Twistringen punktgleich bei identischer Tordifferenz. Damit muss das letzte Spiel in der Woche nach Pfingsten entscheiden, ob SC oder FC die Klasse hält. Wunstorfs Trainer Jens Ullmann besaß ein glückliches Händchen. In der 57. Minute brachte er Nico Behrendt ins Spiel. Und nur drei Minuten später erzielte er nach Vorarbeit von Ayhan Bas das 1:0. „Ich hatte gespürt, dass Nico ein Tor machen würde“, freute sich Ullmann. Weniger gut aufgelegt war sein Trainerkollege Joachim Gehrmann. „Ich bin richtig sauer. Im Vergleich zum Pokalspiel gegen Kleefeld war die Mannschaft wie abgeschnitten“, ärgerte sich der Stelinger Coach.

dh/hg/ni