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Aus der Stadt 43.000 Anträge auf Briefwahl liegen vor
Hannover Aus der Stadt

43.000 Briefwahlanträge liegen für Oberbürgermeister-Stichwahl in Hannover vor

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19:39 06.11.2019
Die Briefwahl läuft seit dem 29. Oktober. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

Bis Dienstagnachmittag sind bei der Stadt Hannover rund 43.000 Anträge auf Briefwahl für die Stichwahlen zum Oberbürgermeister am Sonntag zwischen Belit Onay (Grüne) und Eckhard Scholz (Kandidat der CDU) eingegangen. Damit liegt das Interesse fünf Tage vor dem Wahltag höher als beim ersten Wahlgang. Zum vergleichbaren Zeitpunkt hatten da 39.000 Stimmberechtigte Unterlagen beantragt. Am Ende waren es knapp 43.000 Anträge gewesen.

Nicht jeder Briefwähler gibt seine Stimme ab

Ob sich damit insgesamt eine höhere Wahlbeteiligung abzeichnet, lässt sich nach Angaben der Stadt nicht einschätzen. Zum einen hatten 34.000 Wähler beim ersten Wahlgang vorsorglich auch für den Fall der Stichwahl Briefwahl beantragt und bekommen die Unterlagen nun automatisch. „Außerdem wissen wir aus Erfahrung, dass bei einer Stichwahl die Rücklaufquote geringer ist als bei der Hauptwahl“, erklärt ein Stadtsprecher. Nicht jeder, der Briefwahl beantragt, gibt auch wirklich seine Stimme ab.

Noch bis Freitagmittag

Die beiden Briefwahlstellen im Neuen Rathaus am Trammplatz und im Podbi-Park in der List sind noch am Mittwoch von 8 bis 15 Uhr, am Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und am Freitag von 8 bis 13 Uhr geöffnet. Wer dort seine Stimme abgeben will, muss seine Wahlbenachrichtigungskarte oder einen gültigen Personalausweis mitbringen. Der Wahlbrief mit dem Stimmzettel muss spätestens am Wahltag, Sonntag, 10. November, 18 Uhr beim Wahlleiter eingegangen sein.

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