Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt ADAC-Test: Ticket-Preise für Hannovers Busse und Bahnen vergleichsweise günstig
Hannover Aus der Stadt

ADAC-Test: Hannovers Bahnen fahren günstig

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:24 22.06.2019
In Hannover ist man vergleichsweise preiswert in Bussen und Bahnen unterwegs. Quelle: Frank Wilde
Hannover

Der Allgemeine Deutsche Automobil Club (ADAC) hat Preise für den öffentlichen Bus- und Bahnverkehr in 21 großen deutschen Städten verglichen und herausgefunden, dass es erhebliche Spannweiten gibt. Für den Großraum Verkehr Hannover (GVH) ist das Resultat durchaus erfreulich. In den Fahrscheinkategorien, die der ADAC für seinen Vergleich berücksichtigt hat, liegen die Tarife trotz regelmäßiger Preiserhöhungen unter dem Schnitt.

Dauerkarten im Vergleich günstig

Preisvergleiche im Nahverkehr sind nicht ganz einfach, weil sich sowohl Tarifsysteme als auch angebotene Fahrscheinvarianten unterscheiden. Dazu kommen spezielle Angebote wie etwa Sozial- oder Seniorentickets. „Wir haben Karten berücksichtigt, die innerhalb der Stadtgrenzen gelten und die in möglichst allen Städten im Angebot sind“, teilt der ADAC mit.

GVH-Sprecher Tolga Otkun hält die Ergebnisse für aussagekräftig: „Sie bestätigen unsere Einschätzung, dass wir zu den preisgünstigsten Verkehrsverbünden in Deutschland gehören“.

Dritter Platz bei Einzeltickets

Bei den Tageskarten liegt Hannover mit 5,60 Euro auf Platz drei; hinter Stuttgart (5,20 Euro) und Frankfurt am Main. Der Durchschnittswert beträgt 7,02 Euro. Im Kurzstreckentarif ergeben sich keine großen Preisunterschiede. Im Schnitt verlangen die Verkehrsverbünde und -unternehmen 1,70 Euro, in Hannover sind es 10 Cent weniger.

Zu den berücksichtigten Angeboten zählt auch die Monatskarte, die im Durchschnitt der Städte 77,50 Euro kostet, in Hannover aber für 63 Euro zu haben ist. Nur in München mit 55,20 Euro und Dresden (61,50 Euro) ist sie günstiger. Hamburg schlägt mit 109,20 Euro zu Buche, wobei es aber in der Hansestadt keine Karte gibt, die nur für das Stadtgebiet gültig ist. Der dortige Verkehrsverbund HVV kritisierte den Vergleich als unseriös. „Der ADAC vergleicht Äpfel mit Birnen“, sagte ein Unternehmenssprecher. Die Monatskarte „Hamburg AB“ zum Preis von 109,20 Euro gelte weit über das Hamburger Stadtgebiet hinaus und umfasse viele Orte in Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Spannendes Konzept im Süden

Lobende Erwähnung beim Test des ADAC findet die kostenlose Fahrradmitnahme, die es in dieser Form nach dessen Angaben außer in Hannover nur noch in Frankfurt und Hamburg gibt. Allerdings: Während der Stoßzeiten dürfen Fahrgäste kein Fahrrad in Bahnen und Busse der Üstra schieben.

Als spannend bezeichnen vom ADAC engagierten Tester das Konzept E-Tarife in Karlsruhe und Mannheim, für das Kunden ein Smartphone benötigen. Nutzer bezahlen keine festen Preise, sondern einen Grundtarif sowie zusätzlich für jeden angefangenen Kilometer Fahrtstrecke, gemessen an der Luftlinie.

Jeden Tag befördert die Üstra Zehntausende Hannoveraner zur Arbeit, zur Universität oder in die Schule. Das sollten Sie über das Unternehmen wissen.

Von Bernd Haase

Die Feuerwehr Hannover hat am Mittwochmittag drei Jugendliche an der Tellkampfschule behandeln müssen, die mit Pfefferspray in Kontakt gekommen waren. Nach Angaben der Polizei waren noch zehn weitere Schüler betroffen. Zwei Mädchen hatten mit dem Reizgas hantiert.

19.06.2019

Fünf Autos sind in der Nacht zu Mittwoch in der Südstadt mit roter Farbe beschmiert worden. Alle Fahrzeuge waren falsch geparkt. Es besteht der Verdacht, dass die Wagen deshalb beschmiert worden sind. Es ist nicht das erste Mal, dass die Polizei in einem solchen Fall ermitteln muss.

22.06.2019

Ein betrunkener 38-Jähriger hat am Dienstagabend im Roderbruch massiven Widerstand gegen seine Festnahme durch die Polizei geleistet. Der Mann setzte sich so heftig zur Wehr, dass die Beamten Verletzungen davontrugen.

19.06.2019