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Aus der Stadt Müllentsorgung wird kompliziert
Hannover Aus der Stadt Müllentsorgung wird kompliziert
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00:22 20.08.2018
Elektroschrott muss künftig besser getrennt werden. Quelle: Julian Stratenschulte, dpa
Hannover

Die Entsorgung ausgedienter großer Elektrogroßgeräte wie Waschmaschinen oder Kühlschränke wird komplizierter. Bisher können die Geräte noch an allen 21 Wertstoffhöfen abgegeben werden, künftig dürfen sie nur noch auf den Deponien Lahe, Burgdorf und Kolenfeld sowie auf den Wertstoffhöfen Schörlingstraße (Hannover-Linden) Bissendorf und Sehnde abgegeben werden. Die Neuregelung tritt zum 1. Dezember in Kraft, teilte der stellvertretende Geschäftsführer des Abfallwirtschaftsbetriebs Aha, Thomas Reuter, mit.

Grund dafür ist die Neuregelung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes. Künftig fallen wesentlich mehr Geräte unter die Regelung. Zudem muss Elektroschrott von anderem Abfall getrennt werden. Beispielsweise müssen jetzt Elektrobauteile in Möbeln vor der Entsorgung entfernt werden. Beispielsweise muss eine in einem Kleiderschrank montierte Lampe zunächst abgeschraubt werden, bevor das Schrankteil auf dem Wertstoffhof im Container landet oder als Sperrmüll an den Straßenrand gestellt werden darf. Besonders entsorgt werden müssen künftig auch Kleidungsstücke mit Elektrobauteilen, wie zum Beispiel die bei Kindern beliebten blinkenden Schuhe.

Das neue Gesetz sieht auch vor, dass beim Entsorgen der Elektrogeräte wesentlich stärker unterschieden werden muss, als bisher. Derzeit sind die Elektrogeräte in fünf Gruppen aufgeteilt, für jeden gibt auf den Wertstoffhöfen einen eigenen Container: Kleingeräte, Großgeräte, Kühlgeräte, Fernsehgeräte und Leuchtmittel. Die künftige Unterscheidung zwischen zu Geräten mit Batterie und Akkubetrieb würde fünf weitere Container nötig machen, dafür fehlt es aber auf dem meisten Wertstoffhöfen nach Auskunft von Reuter am Platz.

Elektrokleingeräte wie Föne oder Radiowecker, Bildschirme, Monitore und Leuchtmittel werden weiterhin auf allen Wertstoffhöfen angenommen. Auch die Abholung der großen Geräte gegen Gebühr ist weiterhin möglich.

Von Mathias Klein

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