Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Uni-Mediziner wollen Tarif wie an kommunalen Häusern
Hannover Aus der Stadt

Ärzte-Warnstreik in Hannover: Unimediziner wollen Tarif wie an kommunalen Häusern

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
17:31 06.02.2020
Dienstag demonstrierten rund 3500 Ärzte von Unikliniken in Hannover für bessere Arbeitsbedingungen. Quelle: Rainer Dröse
Anzeige
Hannover

Mehr als 3500 Ärzte an Unikliniken haben am 4. Februar in Hannover für bessere Arbeitsbedingungen protestiert. Die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die Uniklinik-Mediziner, die zwei Tage in Hannover lief, hat dennoch noch kein greifbares Ergebnis erbracht. Marburger Bund und die Länder als Arbeitgeberseite haben sich aber auf eine weitere Verhandlungsrunde am 6. März in Hannover verständigt. Ob es dann noch einmal zu einem Warnstreik an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) kommt, ist offen.

„Wir orientieren uns mit unseren Forderungen daran, was im Tarifvertrag für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern bereits erreicht wurde“, sagt MHH-Oberarzt Kai Johanning, der mit verhandelt hat. Vor allem wollen die Uni-Ärzte eine Begrenzung der Bereitschaftsdienste erreichen. So sollen solche Dienste an maximal zwei Wochenenden im Monat angeordnet werden dürfen. Vorbild sind dabei kommunale Häuser wie das Klinikum Region Hannover. Dort gilt vieles bereits, das Ärzte an MHH und anderen Unikliniken jetzt erstreiten wollen. Dazu gehören auch eine verlässliche Dienstplangestaltung und eine elektronische Arbeitszeiterfassung. Die wöchentliche Arbeitszeit liegt in kommunalen Häusern bei 40 Stunden, bei Unikliniken liegt sie bei 42 Stunden.

Anzeige

Lesen Sie auch

Von Bärbel Hilbig

Neue Vorwürfe im Fall einer privaten Senioren-WG in Neustadt-Lutter: Ein Angehöriger eines Bewohners soll bereits vor drei Jahren versucht haben, wegen der Missstände Anzeige zu erstatten – doch die Polizei Schwarmstedt fühlte sich demnach nicht zuständig. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft in der Sache.

06.02.2020

Laut Gesetz gelten Elektrokleinstfahrzeuge als Kraftfahrzeuge: Seine Trunkenheitsfahrt hat einen Gastronomen 1500 Euro Geldstrafe sowie einen zehnmonatigen Entzug der Fahrerlaubnis gekostet.

06.02.2020

Seit 50 Jahren bietet das Stöckener Bad Raum für Sport und Schwimmunterricht. Doch nicht immer war die Zukunft des Bades gesichert. Wie wichtig Bäder für die Bürger sind, diskutierten Gäste und Mitarbeiter während der Jubiläumsfeier.

06.02.2020