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Aus der Stadt Anwohner klagen über Kiosklärm
Hannover Aus der Stadt Anwohner klagen über Kiosklärm
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13:00 13.01.2019
Gegen den Ahlemer Kiosk in der Wunstorfer Landstraße liegen Lärmbeschwerden vor. Quelle: Katrin Kutter
Ahlem

Ist der Kiosk an der Wunstorfer Landstraße 50 eine Belastung für die Nachbarschaft? Immer wieder hatten sich in den vergangenen Wochen Anwohner über Lärm und Trinkgewohnheiten der Gäste beschwert – auch in der Einwohnerfragestunde des Bezirksrats Ahlem-Badenstedt-Davenstedt. Bis zu einem Dutzend Personen soll vor dem Kiosk zeitweise in den frühen Morgen- und den späten Abendstunden lautstark und alkoholisiert auf sich aufmerksam gemacht haben. Die CDU merkte an, dass der Schulweg der Kinder der Grundschule Ahlem direkt an dem Standort vorbeiführt – und fragte die Stadtverwaltung nach Kontrollen.

Ordnungsamt reagiert

Mitarbeiter des Ordnungsamts konnten bisher allerdings bei mehreren Besuchen des Kiosks keine groben Verstöße gegen die öffentliche Ordnung feststellen. Lediglich einen Aufsteller, den der Betreiber vor seinem Laden platziert hatte, musste er aus dem Weg räumen. Laut Verwaltung hatten die Mitarbeiter den Kiosk seit Juli mehrmals unaufgefordert besucht. „Auffälligkeiten konnten nicht festgestellt werden“, heißt es dazu in der Antwort der Stadt auf die CDU-Anfrage.

Gleichwohl sei der Kioskbetreiber darauf hingewiesen worden, darauf zu achten, dass seine Kunden sich „ordentlich“ aufführen, teilt die Stadt weiter mit. Und weiter: „Vor Ort wurden drei Personen angetroffen, die sich ruhig verhalten haben. Musik war nur im Ladenlokal in Zimmerlautstärke. Die angetroffene Situation hat es nicht erforderlich gemacht, dass der Ordnungsdienst die Personen auffordert, den Gehweg freizuhalten.“ Trotz dieser Bilanz der Verwaltung bietet sie Anwohnern Unterstützung an. Sollten diese erneut Störungen bemerken, sollten sie unverzüglich den Ordnungsdienst informieren, „damit unmittelbar darauf reagiert werden kann“, heißt es.

Hinweise sind möglich

Entsprechende Hinweise können per E-Mail an das Funktionspostfach Ordnungsdienst@Hannover-Stadt.de geschickt werden, auch telefonische Meldungen sind möglich. Hilfreich sei es zudem, Protokolle über mögliche Belastungen zu führen, erklärt die Stadt. Aus diesen solle hervorgehen, welche Belästigung, die dem Kiosk zugeordnet werden kann, wann und über welche Zeitdauer entstanden ist – einschließlich Angaben zum Verursacher und weiterer Erläuterungen zur Art der Belästigung. Die Region Hannover stelle dafür Protokollvordrucke zur Verfügung stellen, die unter der E-Mail-Adresse immissionsschutz@region-hannover.de zu bekommen seien.

Von Rüdiger Meise

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