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Aus der Stadt Aktion Abnehmen: HAZ-Leser erleben Rückschläge, aber auch Erfolge
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Aktion „Abnehmen mit der HAZ“ - HAZ-Leser nehmen den Kampf gegen das Übergewicht auf

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19:37 26.01.2020
HAZ-Leser und Ärzteteam besprechen die nächsten Schritte für den Kampf gegen die Kilos: Angeli Amoo (v. l.), Denise Köhler, Prof. Julian Mall, Diätassistentin Julia Krönke, HAZ-Leser Timo Hilgert und Arzt Michael Fiegenbaum diskutieren dabei die Fortschritte. Quelle: Tim Schaarschmidt
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Hannover

Seit Juli vergangenen Jahres begleitet die HAZ-Redaktion drei Leser, die mit Unterstützung von Ärzten des Klinikum Region Hannover (KRH) Gewicht verlieren wollen. Unter dem Titel „Hannover nimmt ab“ bekamen sie regelmäßig Tipps zu Ernährung, Bewegung, Verhalten. Noch kurz vor Weihnachten berieten Prof. Julian Mall, Chefarzt am Klinikum Nordstadt, Diätassistentin Julia Krönke und Arzt Michael Fiegenbaum zum richtigen Essverhalten.

Krankheit durchkreuzt Diätpläne

Doch die besten Pläne lassen sich nicht immer umsetzen. „Ich bin über die Feiertage krank geworden und kämpfte mit einem Hexenschuss“, erzählt Angeli Amoo. Eigentlich sollte sie seit dem letzten Treffen zwei Kilo abnehmen. Nun sind die Werte unverändert. „Wenn ich jetzt wieder mehr Sport mache und gesund esse, müsste es wieder laufen“, sagt Amoo. Die Leserin hat mit 102 Kilo die Aktion begonnen und liegt nun bei 94 Kilo. „Lassen sie uns die 90 Kilo-Marke probieren“, sagt Prof. Mall.

„Wer heilt, hat Recht“

Trotz Weihnachtsnachwirkungen ist HAZ-Leser Timo Hilgert beim Treffen mit den Ärzten besonders motiviert. Seit Aktionsbeginn kämpft er mit Lebensmittelunverträglichkeiten. Seit wenigen Wochen achtet er nun auf genügend Schwefel im Körper, ein Heilpraktikertipp. „Die Schmerzen sind weg“, sagt Hilgert. Die Ärzte sind etwas skeptisch, aber überzeugt. „Wer heilt, hat Recht“, sagt Fiegenbaum – und Mall pocht auf eine verschärfte Diät. Hilgert trinkt seit Jahresbeginn keinen Alkohol mehr, verzichtet auf Fleisch. „Trotzdem müssen wir die Fettverbrennung anstoßen“, sagt Mall. Bis zum nächsten Treffen soll Hilgert fast alle Mahlzeiten durch Eiweiß-Shakes ersetzen. „Davon bin ich kein Fan“, protestiert Hilgert. „Ich habe aber die Hoffnung, dass wir so entscheidend vorankommen“, sagt der Arzt.

„Das Zeitproblem wird immer da sein“

Die dritte Leserin studiert Public Relations auf dem Messegelände. Denise Köhler finanziert ihr Studium über Nebenjobs. Ihre Zeit für Fitness und eine ausgewogene Ernährung ist knapp. „Ich kämpfe mit einer großen Veränderungsphase in meinem Leben“, sagt Köhler. Die Ärzte nicken voller Verständnis. „Trotzdem müssen wir uns kümmern“, sagt Mall und verordnet einen Termin bei der Ernährungsberatung und zwei- bis dreimal Sport in der Woche. „Wir müssen uns um aktives Gesundheitsmanagement bemühen. Das Zeitproblem wird immer da sein.“

Letztes Treffen Ende Februar

Das letzte Treffen mit den Ärzten läuft Ende Februar. Am Sonnabend, 7. März, sehen sich die Leser beim Aktionstag im Klinikum Siloah wieder. Dort hat die Aktion begonnen. Dann können auch Leser, die im vergangenen Jahr die spezielle Waage dort ausprobiert haben, ihre Werte abgleichen.

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