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Aus der Stadt Fürst soll zu schnell gefahren sein – und will nicht zahlen
Hannover Aus der Stadt Fürst soll zu schnell gefahren sein – und will nicht zahlen
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00:19 13.12.2018
Soll auf der Vahrenwalder Straße mehr als 70 Kilometer pro Stunde gefahren sein: Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe. Quelle: Rainer Droese
Hannover

 Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe soll auf der Vahrenwalder Straße zu schnell gefahren sein. Doch das fällige Bußgeld von 80 Euro will er nicht zahlen – und darum war am Montag am Amtsgericht Hannover ein Termin anberaumt. Doch eine Entscheidung in dem Ordnungswidrigkeitenverfahren fiel nicht: Der Anwalt des Adligen meldete sich krank. Deshalb hat das Gericht für den 14. Januar 2019 einen neuen Termin angesetzt.

Die Audi-Limousine von Alexander zu Schaumburg-Lippe war am 16. Mai dieses Jahres gegen 22.40 Uhr auf der Vahrenwalder Straße stadteinwärts geblitzt worden. Auf dem Foto, das die nahe der Wohlenbergstraße positionierte Kamera aufnahm, soll ein Mann zu sehen sein, der dem 59-Jährigen sehr ähnlich sieht. Auf dem Beifahrersitz ist offenbar eine Frau zu erkennen. Nach Abzug der Messtoleranz ergab sich eine Geschwindigkeitsübertretung von 22 Kilometern pro Stunde; erlaubt ist auf dieser Strecke lediglich Tempo 50. Zusätzlich zu dem Bußgeld von 80 Euro kostet Autofahrer ein solcher Verstoß einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei.

Sollte der Gerichtstermin Mitte Januar tatsächlich stattfinden, dürfte auch der Fürst anwesend sein. Auf jeden Fall hat Amtsrichter Jörn Thyen sein persönliches Erscheinen angeordnet.

Von Michael Zgoll

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