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Amtsgericht Hannover: Verfahren wegen Nötigung und Körperverletzung endet mit Einstellung

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18:17 28.01.2020
Das hannoversche Amtsgericht stellte das Verfahren wegen Geringfügigkeit ein. Quelle: dpa
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Hannover

Die Vorwürfe, die am Dienstag in Saal 2283 des hannoverschen Amtsgerichts gegen zwei Männer erhoben worden waren, wogen schwer. Nötigung und Körperverletzung warf die Staatsanwaltschaft ihnen vor. Sie sollen im April 2019 einen 35-Jährigen in einem Büro festgehalten und ihn so oft geschlagen haben, bis dieser ein Schuldanerkenntnis unterschrieben hatte. Einer der Angeklagten war mit den Fassadenarbeiten des 35-Jährigen unzufrieden und verlangte deshalb Entschädigung in fünfstelliger Höhe.

Was genau sich in dem Büro abgespielt hat, konnte Amtsrichter Reinhard Meffert auch trotz intensiver Zeugenbefragung nicht herausarbeiten. Das 35-jährige Opfer blieb im Kern bei seiner Darstellung. Die Angeklagten und ein weiterer Zeuge stritten ab, dass es zu Gewalttätigkeiten und der Anwendung von Zwang gekommen war. Der Vorsitzende Richter stellte das Verfahren schließlich wegen Geringfügigkeit nach Paragraf 153 ein.

Von Tobias Morchner

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