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Aus der Stadt Ein Trip um die City
Hannover Aus der Stadt Ein Trip um die City
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18:00 20.04.2019
Die Herrenhäuser Gärten mit dem Berggarten gehören zu den Stationen am Ring. Quelle: Wallenwein
Hannover

Herrenhäuser Gärten, Eilenriede, Maschsee, Leine – allesamt gehören sie zu Hannovers Sehenswürdigkeiten. Ihre Gemeinsamkeit ist, dass sie am Julius-Trip-Ring liegen, dem 25 Kilometer langen ausgeschilderten Weg um die Innenstadt. Er lässt sich wahlweise mit dem Fahrrad erkunden, in Abschnitten auch zu Fuß. An keinem Punkt des Rings ist man weiter als fünf Kilometer von der City entfernt.

Start an den Herrenhäuser Gärten

Als Startpunkt für eine Tour kann man die Herrenhäuser Gärten wählen, weil sie mit der Stadtbahn erreichbar sind. Außerdem macht es Sinn, denn der Ring ist nach Hannovers erstem Gartenbaumeister benannt. Für eine Runde im Uhrzeigersinn führt der Weg am Berggarten und dem Schulzentrum Burg vorbei über Hainholz Richtung Vahrenwalder Straße. Danach weiß man, warum Hannover Kleingartenstadt ist.

Der Julius-Trip-Ring. Quelle: win

Weiter geht es auf dem Pastor-Jaeckel-Weg zum Pelikanviertel und zum Gelände der ehemaligen Deutschen Grammophon. Schallplatten werden hier schon lange nicht mehr produziert, sondern Büroarbeit erledigt.

Über mehrere Kilometer führt der Weg durch den Stadtwald. Quelle: Treblin

Dann sieht man Grün. Die Strecke verläuft nun für einige Kilometer durch den Stadtwald Eilenriede, der zu den größten Europas zählt. Die Stationen heißen Steuerndieb, wo einst eine Warte der hannoverschen Landwehr stand, Pferdeturm mit dem Eisstadion, Bischofshol mit der Waldgaststätte, Waldheim und Waldhausen.

Erst Stadtwald, dann Stadtsee

Nach dem Stadtwald kommt der Stadtsee. Die Route führt an Süd- und Westufer begleitet von der Leine vorbei am Strandbad, der Quelle und den Bootshäusern. Was die Sache hier neben einigen Gelegenheiten zur Einkehr abrundet, ist der spektakuläre Blick auf Hannovers Stadtsilhouette.

Einen grünen Teilkreis mit rotem Punkt zeigt das Logo des Trip-Rings. Quelle: HAZ

Der ist dann mit dem Wechsel von der Leine zur Ihme am Schnellen Graben passé. Es geht vorbei am Sportpark mit Stadion und Sporthalle, gegenüber liegt das Krankenhaus Siloah mit seiner markant bunten Fassade. Es folgen der Betriebshof der Üstra und die Betonburg Ihme-Zentrum – bei der sich derzeit ja wieder mal die Frage stellt, wann und wie sie saniert wird – Richtung Hannovers ältestem Biergarten, dem Dornröschen.

Dann kommen wieder Kleingärten in Sicht und bald danach die Graft zwischen Großen Garten und Georgengarten. Vor dem Eingang zum Großen Garten schließt sich der Kreis.

Die gesamte Strecke ist etwa 25 Kilometer lang. Die besten Abschnitte zum Wandern sind diejenigen in der Eilenriede und zwischen Maschsee, Calenberger Neustadt und Herrenhäuser Gärten. Stadtbahnstationen befinden sich an den Herrenhäuser Gärten (Linien 4 und 5), dem Hainhölzer Markt (Linie 6), dem Niedersachsenring (Linien 1 und 2), der Pelikanstraße (Zugang zur nördlichen Eilenriede, Linien 3, 7 und 9), am Kantplatz (Nähe Pferdeturm, Linien 4 und 5), Am Döhrener Turm (Überweg zum Maschsee, Linien 1, 2 und 8), und an der Stadionbrücke (Zugang zur Ihme, Linien 3 und 7).

Von Bernd Haase

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