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Aus der Stadt Debatte um Nahversorger und Name im Baugebiet
Hannover Aus der Stadt Debatte um Nahversorger und Name im Baugebiet
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12:00 14.12.2018
Neue Marke für Kronsberg-Süd vorgestellt: Kronsrode Quelle: Foto: Meding
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Kronsberg

Als das Neubaugebiet Kronsberg-Süd „Kronsrode“ getauft wurde, stieß der Vorschlag auf Zuspruch. „Das hätte von mir sein können“, lobte Bezirksbürgermeister Bernd Rödel. Allerdings wirft die Namensgebung des Neubaugebiets Fragen im Stadtbezirksrat Kirchrode-Bemerode-Wülferode auf. In der jüngsten Sitzung bat die CDU um Information, inwieweit der Name „Kronsrode“ zukünftig offiziell Verwendung fände und wer die Namensfindung finanziell trage.

Der Name Kronsrode - draußen in der Stadt sei lediglich ein Vermarktungsname, der zum Werben von Investoren diene, erklärt Stefanie Seeliger vom Stadtbezirksmanagement Kirchrode-Bemerode-Wülferode. Für die Vermarktungs- und Imagekampagne des Baugebiets fand zuvor ein Wettbewerb zwischen vier Agenturen statt. Die Käufer des Baugebiets erteilten schließlich der hannoverschen Markenagentur B&B den Zuschlag. Der Fachbereich Wirtschaft der Stadtverwaltung beteilige sich allerdings an der Kampagne und trage ein Drittel der Kosten.

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Infrastrukturelle Fragen zum Neubaugebiet beschäftigten unterdessen die SPD. Die Bezirksratsfraktion stellte in der jüngsten Sitzung eine Anfrage zum Stand der Planung der Nahversorger im Neubaugebiet. Ein Supermarkt, eine Drogerie, eine Apotheke und diverse Gastronomieangebote sollen die Anwohner des Neubaugebiets versorgen, so Bezirksbürgermeister Bernd Rödel. Präzisere Angaben seien noch nicht möglich, solange Vergabegespräche laufen. Am 12. Dezember wird eine Jury tagen, um genauere Absprachen mit den Interessenten zu treffen. Bei der Wahl der Nahversorger werde besonders darauf geachtet, dass die ausgewählten Geschäfte nicht schon in der Nähe bestünden.

Von Jacqueline Hadasch