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Aus der Stadt Hannover lädt zur Langen Nacht der Berufe
Hannover Aus der Stadt Hannover lädt zur Langen Nacht der Berufe
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14:28 19.09.2018
Auszubildende werben im Rathaus für die Lange Nacht der Berufe. Quelle: Florian Petrow
Hannover

Messen zur Berufsfindung gibt es viele, eine besonders entspannte läuft Freitag ab 17 Uhr am Rathaus. Bis 22 Uhr können Jugendliche sich bei der 11. Langen Nacht der Berufe gemeinsam mit Freunden und Eltern informieren. „Schüler können mit Ausbildern und Auszubildenden in ungezwungener Atmosphäre ins Gespräch kommen“, berichtet Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf.

Mehr als 120 regionale Firmen und Einrichtungen stellen auf dem Trammplatz und im Rathaus ihre Ausbildungsberufe sowie Studienfächer vor. Vieles lässt sich ausprobieren: eine Klingelschaltung bauen, lackieren und malen, als Moderator vor der Kamera stehen, Cocktails mischen, einen Programmiercode erstellen oder in einem Alterssimulationsanzug testen, wie betagte Menschen sich bewegen. Mitarbeiter geben Auskunft über die Anforderung in ihren Berufen aus Bereichen wie Gesundheit, Pflege, Soziales, Handel, Dienstleistung, Handwerk, Industrie, Gastronomie, Informationstechnologie, Logistik, Medien oder Verwaltung.

„Für Schüler ist es wichtig, vielleicht ganz neue Tätigkeitsfelder zu entdecken oder auch ihre Vorstellungen von einem Beruf zu überprüfen. Dachdecker haben heute viel mit Solaranlagen zu tun“, sagt Oliver Bossow, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Hannover. Für die Firmen bietet die Lange Nacht die Chance, passende Auszubildende zu finden. „Wir verzeichnen in allen Bereichen einen Bewerberrückgang, die Zahl der Stellen und Bewerber gleicht sich landesweit an“, berichtet Bossow. Das trifft nahezu alle Arbeitgeber, auch die Stadt Hannover, bestätigt Sozialdezernentin Beckedorf. Deshalb präsentiert auch die Stadt ihre Ausbildungsberufe von Altenpflege bis Vermessungstechnik.

Stadt und Region veranstalten die Lange Nacht gemeinsam mit der Agentur für Arbeit, deren Berater des Berufsinformationszentrums vor Ort im Rathaus Gespräche anbieten. „Die Informationsmöglichkeiten sind ja immens. Aber damit Jugendliche zu einer tragfähigen Entscheidung kommen, brauchen sie Unterstützung“, betont Bossow. Im Freiwilligenzentrum in der Karmarschstraße 30 gibt es Tipps für Bewerbungsunterlagen und das fertige Produkt auf USB-Stick zum Mitnehmen. Die Dr. Buhmann Schule in der Prinzenstraße 13 informiert über Informatik, Fremdsprachen, Wirtschaft, Gestaltung und Kaufmännische Berufsausbildungen.

Von Bärbel Hilbig

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