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Aus der Stadt Am Freitag wird Hannovers Innenstadt voll – das müssen Sie dazu wissen
Hannover Aus der Stadt

Black Friday und Fridays for Future: Am Freitag wird Hannovers Innenstadt voll - das müssen Sie dazu wissen

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10:24 30.11.2019
Die Geschäftsleute in der Innenstadt erwarten heute einen ähnlichen Ansturm auf die Läden, wie zum vergangenen Black Friday. Quelle: Rainer Dröse
Hannover

Besucher der Innenstadt müssen sich heute auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Denn zum einen locken am sogenannten Black Friday viele Sonderangebote und Schnäppchen die Kunden in die Geschäfte der Fußgängerzone. Die Läden in der Innenstadt sind deswegen bis 22 Uhr, die Shops in der Ernst-August-Galerie sogar bis um 23 Uhr geöffnet. Zudem beteiligt sich Hannover ab Mittag am globalen Klimastreiktag. Drei Demonstrationszüge ziehen deshalb durch die Innenstadt. Am Nachmittag gibt es zudem Protest gegen das Vermummungsverbot.

Mehrere tausend Teilnehmer zum Klimastreik erwartet

Die Gruppierung Students for Future trifft sich ab 10 Uhr auf dem Conti-Campus der Leibniz-Universität am Königsworther Platz. Von dort ziehen die Teilnehmer mittags über die Brühl-, die Goethe- und die Münzstraße zum Opernplatz. Dort geht diese Demonstration in dem Protest der Fridays for Future-Bewegung auf. Um 11.30 Uhr Treffen sich weitere Anhänger der Fridays for Future Bewegung auf dem Heinrich-Heine-Platz in der Südstadt. Von dort ziehen sie über die Hildesheimer Straße und den Aegi zum Opernplatz. Die Organisatoren des Klimaprotests rufen dazu auf, am Freitag um 12.30 Uhr auf den Platz vor der Oper zu kommen. „Wir rechnen mit rund 7000 Teilnehmern“, sagt Hannah-Sofie Springer von Fridays for Future.

Der gesamte Protestzug der Klimaschützer führt vom Opernplatz über die Georgstraße zum Ernst-August-Platz. Von dort geht es weiter über die Kurt-Schumacher-Straße zur Goseriede und dann zum Leibnizufer. Über den Friederikenplatz und den Friedrichswall geht es zum Aegi und von dort wieder zurück zum Opernplatz. „Dort findet diesmal unsere Abschlusskundgebung statt“, sagt Lou Töllner von Fridays for Future. Während die Protestzüge durch die Stadt ziehen, müssen die Verkehrsteilnehmer mit Behinderungen rechnen, weil Straßen zumindest kurzfristig gesperrt werden.

Black Friday lockte im vergangenen Jahr 250.000 Kunden an

Im vergangenen Jahr waren zum Black Friday rund 250.000 Besucher in die Innenstadt gekommen. Sie brachten denVerkehr zum Teil zum Erliegen, Busse und Bahnen kamen wegen des großen Andrangs kaum voran, die Parkhäuser in der City waren überfüllt. Die Händler der City-Gemeinschaft erwarten in diesem Jahr sogar noch einen etwas größeren Ansturm. Den Schnäppchentag, den sogenannten Black Friday, gibt es seit 2006 auch in Deutschland. In Amerika wird der Freitag nach dem Thanksgiving-Fest bereits seit Jahren für einen intensiven Einkaufsbummel genutzt. Die Rabatt-Schlacht erfreut sich auch hierzulande offenbar immer größerer Beliebtheit. Prozente gibt es insbesondere auf Elektroartikel und Kleidung.

Demo gegen Vermummungsverbot in der City

Zudem wird es am Nachmittag Verkehrsbehinderungen wegen einer weiteren Demonstration in der City geben. Rund 100 Teilnehmer wollen ab 16 Uhr auf dem Klagesmarkt gegen das bestehende Vermummungsverbot bei Versammlungen protestieren. Von dort ziehen sie über die Goseriede und die Kurt-Schumacher-Straße zum Ernst-August-Platz.

Der Protest entzündete sich am Vorgehen der Polizei am vergangenen Sonnabend während der Demonstration der rechtsradikalen Partei NPD in der Südstadt. Die Beamten hatten Vermummungen einzelner NPD-Sympathisanten nicht geahndet und sich dabei auf den Paragrafen 9 (2.1) des niedersächsischen Versammlungsgesetz bezogen. In Absatz 3 heißt es: „Die zuständige Behörde befreit von den Verboten nach den Absätzen 1 und 2, wenn dadurch die öffentliche Sicherheit oder Ordnung nicht unmittelbar gefährdet wird.“ Die Vermummten hatten angegeben, sie wollten auf Fotos der Pressevertreter nicht erkannt werden.

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