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Aus der Stadt Heimatbund ehrt Bruno Hanne mit Borgentrick-Stein
Hannover Aus der Stadt

Borgentrick-Stein: Heimatbund Niedersachsen ehrt Bruno Hanne

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16:22 03.06.2019
Quelle: Gabriela Glowienka verlegt den Stein, mit dem ihr verstorbener Mann Bruno Hanne geehrt wird. Präsident Strelow (hinten) und Vize-Präsident Ruppelt sehen zu. Schaarschmidt
Hannover

Mit kaum wahrnehmbaren Klopfen schlägt Gabriela Glowienka mit einem Hammer auf den Keramikstein, der den Namen ihres Mannes trägt. Bruno Hanne, im Alter von 75 Jahren im Juni vergangenen Jahres überraschend gestorben. Er war Vize-Präsident des Heimatbundes Niedersachsen, sein Interesse galt besonders dem Stadtteil Döhren-Wülfel. Am Sonntag ehrte ihn der Heimatbund nahe des Döhrener Turms mit der Verlegung eines Cord-Borgentrick-Steins. „Er war das Arbeitstier im Vorstand“, sagte Verbandspräsident Heinz-Siegfried Strelow in seiner kurzen Ansprache vor rund zwei Dutzend Mitgliedern.

Mit dem Cord-Borgentrick-Stein ehrt der Heimatbund in jedem Jahr Menschen, die sich für Naturschutz, Denkmal- und Geschichtspflege einsetzen. Es ist ein Ehrenpreis, der üblicherweise an lebende Personen vergeben wird. Noch im vergangenen Jahr war Hanne dabei, als der langjährige Direktor des Stadtarchivs, Klaus Mlynek, seinen Cord-Borgentrick-Stein selbst verlegte. Mit einem einstimmigen Beschluss hatte der Vorstand des Heimatbundes entschieden, dass in diesem Jahr Bruno Hanne geehrt wird.

Der Stein ist benannt nach Cord Borgentrick, der am 24. November 1490 einen Überfall Herzog Heinrichs des Älteren zu Braunschweig und Lüneburg auf Hannover verhinderte. Der Heimatbund Niedersachsen bemüht sich derzeit bei der Stadt, eine Hinweis- und Erklärtafel anbringen zu können. Vize-Präsident Georg Ruppelt sagte, der kleine Platz mit den verlegten Steinen werde bislang von Passanten kaum wahrgenommen.

Lesen Sie hier: https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Hannover-Tiefe-Bestuerzung-ueber-den-Tod-von-Bruno-Hanne-im-Stadtbezirk-Doehren-Wuelfel

Von Gunnar Menkens

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