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Aus der Stadt Bürgerhaus ist gut ausgelastet
Hannover Aus der Stadt Bürgerhaus ist gut ausgelastet
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19:24 19.02.2019
Das Bürgerhaus Misburg stammt aus den 70er Jahren. Quelle: Dillenberg
Misburg

Das Bürgerhaus an der Seckbruchstraße erfreut sich trotz des von der örtlichen Politik immer wieder angemahnten Sanierungsbedarfs einer guten Auslastung. Entsprechende Zahlen hat die Stadtverwaltung auf eine Anfrage der SPD-Fraktion im Stadtbezirksrat mitgeteilt. Danach werden die Räume von rund 70 unterschiedlichen Gruppen, Vereinen, Initiativen und Institutionen sowie dem Kulturbüro genutzt. Sie stammen vorwiegend aus dem Stadtbezirk. Das Deutsche Rote Kreuz bittet im Bürgerhaus regelmäßig um Blutspenden.

Im Jahr 2017 zählte die Stadt insgesamt 1694 Veranstaltungen. Diese Zahl konnte im Folgejahr 2018 auf 1779 gesteigert werden – macht im Schnitt knapp fünf Termine pro Tag. Meistens werde das Haus für eine Mieteinheit gebucht, also für drei Stunden. An Einnahmen aus Vermietungen und Veranstaltungen hat die Stadt im vergangenen Jahr gut 43.000 Euro kassiert.

Gesucht: Ein Gesamtkonzept für den Stadtbezirk

Die CDU wiederum wollte wissen, wie es denn mit einer Sanierung an der Seckbruchstraße aussehe. Die Antwort lässt sich mit den Worten „eher schlecht“ zusammenfassen. „Eine isolierte Betrachtung des Bürgerhauses ist aus Verwaltungssicht nicht sinnvoll“, heißt es in der Stellungnahme. Man denke die städtischen Einrichtungen in Misburg im „Kontext einer integrierten Quartiersentwicklung“. Für die langfristige Planung sollen seitens der Verwaltung die Nutzungen von Bürger- und Rathaus Misburg berücksichtigt werden, ebenso sonstige städtische Flächen. Es gelte, einen Gesamtbedarf und auf dessen Grundlage ein Gesamtkonzept für den Stadtbezirk zu erarbeiten.

Immerhin will die Stadt aber erforderliche Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebes und der Verkehrssicherheit durchführen. Außerdem lässt sie einen Beschluss aus einem der früheren Haushaltssicherheitskonzepte ruhen, der sich mit einem Abriss befasst hatte. „Ein klares Bekenntnis zu einem Bürgerhaus sieht anders aus“, sagt CDU-Fraktionschef Patrick Hoare. Aus seiner Sicht müsse die Stadt investieren.

Einstimmig hat der Bezirksrat einen Antrag der CDU befürwortet, das Bürgerhaus besser an das Internet anzubinden und dort kostenfreies WLAN anzubieten. Letzteres will die Verwaltung aber derzeit nicht tun.

Von Bernd Haase

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