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Aus der Stadt Corona-Krise als Chance: HAZ ruft zum Schreibwettbewerb auf
Hannover Aus der Stadt

Corona-Krise als Chance: Die HAZ ruft zum Schreibwettbewerb für Schüler auf

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18:20 30.03.2021
Kreativ in der Krise: Beim HAZ-Schreibwettbewerb werden Geschichten, Gedichte und Reportagen zur Corona-Krise gesucht.
Kreativ in der Krise: Beim HAZ-Schreibwettbewerb werden Geschichten, Gedichte und Reportagen zur Corona-Krise gesucht. Quelle: Samantha Franson
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Hannover

Unterricht am Bildschirm, Hausaufgaben per Lernsoftware, mündliche Tests am Laptop im eigenen Zimmer: Das schulische Lernen hat sich 2020 und 2021 grundlegend verändert. Aber auch das öffentliche Leben gestaltet sich völlig anders als gewohnt. Man kann nicht gemeinsam ins Kino, kann keine Konzerte besuchen, kann nicht im Verein mal eben zum nächsten Spiel fahren. Es ist nicht mal möglich, in einem Restaurant gemütlich eine Pizza zu essen. Die Corona-Krise und die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus gestaltet unser Zusammenleben um. Die HAZ-Redaktion interessiert sich dafür, wie Schüler und Schülerinnen mit dieser Situation umgehen. Wir laden daher zu einer kreativen Möglichkeit, die Erfahrungen in der Krise zu formulieren und zu vermitteln: Ab sofort ist die Teilnahme am HAZ-Schreibwettbewerb für Schüler und Schülerinnen der Regionen möglich.

So funktioniert der HAZ-Schreibwettbewerb

Der HAZ-Schreibwettbewerb hat eine lange Tradition. Schon 2001 rief die HAZ-Redaktion zum kreativen Wettbewerb für Schüler und Schülerinnen auf. Damals ging es um die Entscheidung zwischen Bundeswehr und Zivildienst, ideale Idole und Gewalt unter Jugendlichen. Zwanzig Jahre später soll jetzt die Corona-Krise thematisiert werden.

Wer kann mitmachen?

Der HAZ-Schreibwettbewerb richtet sich an Schüler aus der Region Hannover ab der dritten Klasse. Es können Einzelbeiträge eingereicht werden, aber auch Texte, die gemeinsam geschrieben wurden. Dann müssen die Namen aller Autoren und Autorinnen angegeben werden. Es gibt erstmalig vier Alterskategorien, damit die Jury noch besser auswählen kann: Klasse 3 und 4, Klasse 5 bis 7, Klasse 8 bis 10 und Klasse 11 bis 13.

Welche Text- oder Darstellungsformen sind erlaubt?

Eingereicht werden können redaktionelle Formate wie Reportagen, Interviews und Kommentare. Auch Geschichte und Gedichte können als Beiträge geschickt werden. Die Redaktion freut sich auch über Video- und Bildbeiträge. Die Obergrenze für Textbeiträge liegt bei 9000 Zeichen inklusive Leerzeichen. Videobeiträge sollten nicht länger als 5 Minuten sein.

Wie kann ich teilnehmen?

Ihr könnt Texte bis zum Ende der Pfingstferien, 24. Mai 2021, ausschließlich unter haz.de/schreibwettbewerb einreichen: Dort findet ihr ein Formular, in das ihr den Beitrag schreiben oder hineinkopieren könnt. Nachfragen zum Wettbewerb beantwortet HAZ-Redakteur Jan Sedelies unter der E-Mail-Adresse schreibwettbewerb@haz.de.

Wann ist Einsendeschluss?

Einsendeschluss ist am 23. Mai, 23.59 Uhr. Bis dahin müssen die Texte über das Onlineformular an die Jury geschickt worden sein.

Was gibt es zu gewinnen?

Insgesamt 1.000 Euro werden unter den Autoren der besten Beiträge vergeben. Außerdem gibt es eine Einladung zur Siegerehrung, sobald es die Corona-Bedingungen zulassen. Und vielleicht wird euer Text sogar in der HAZ veröffentlicht.

Seit genau 20 Jahren ruft die HAZ-Redaktion regelmäßig zu mal literarischen, mal journalistisch geprägten Schreibwettbewerben auf. Die besten Beiträge von Schüler und Schülerinnen wurden dabei von Chefredakteuren, Ministerpräsidenten und Kultusministern geehrt. Es gab Preisverleihungen im Capitol, im Pavillon und im Pressehaus. Und auch bei der besonderen Corona-Ausgabe werden insgesamt 1.000 Euro Preisgeld vergeben. Die Ehrung der besten Beiträge soll dabei vorgenommen werden, sobald es die Krise zulässt. Die besten Beiträge werden natürlich veröffentlicht.

Das sind die drei Rubriken

Für den Schreibwettbewerb gelten drei Kategorien, die ein wenig Orientierung bei aller Kreativität geben sollen. So können in der Rubrik „Alles anders“ Erzählungen und Reportagen eingeschickt werden, die aufzeigen, welche Änderungen sich für die Menschen in der Pandemie ergeben haben. In der Rubrik „Neustart“ kann es um mögliche Lehren gehen, die Menschen aus der Corona-Krise ziehen. Und in der Rubrik „Was wirklich zählt“ ist Raum für Geschichten, Gedichte und Reportagen, die grundlegende Erfahrungen und Erlebnisse vermitteln. Die Kategorien sollen eher zu Gedanken anregen als einschränken. Teilnehmer und Teilnehmerinnen können die jeweilige Kategorie gern frei interpretieren. Es gelten lediglich formelle Vorgaben (siehe Kasten). Und natürlich der Einsendeschluss. Dieser ist am 24. Mai 2021.

Anschließend werden die Beiträge gesichtet von einer Jury bestehend aus Lehrkräften, HAZ-Redakteuren, Mitgliedern der MADS-Redaktion und Experten und Expertinnen für Literatur wie zum Beispiel Annette Hagemann, die im Kulturbüro der Stadt Hannover für die Literaturförderung zuständig ist. Dann werden die besten Beiträge prämiert. Wir freuen uns auf die Einsendungen.

Von Jan Sedelies