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Aus der Stadt Ansturm auf Sorgentelefon: Hannovers SPD denkt über zweite Hotline nach
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Coronavirus: Sorgentelefon: Hannovers SPD denkt über zweite Hotline nach

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16:46 20.03.2020
SPD-Parteichef Adis Ahmetovic denkt über eine zweite Hotline für Bürger nach, die durch die Corona-Krise in Not geraten sind. Quelle: Christian Behrens
Hannover

Die Corona-Krise setzt der lokalen Wirtschaft massiv zu – das hat auch die SPD unmittelbar erfahren. Die Partei hat am Freitag ein Sorgentelefon eingerichtet, das nicht still stand. „Eigentlich brauchen wir eine zweite Hotline“, sagt Parteichef Adis Ahmetovic. Viele Selbstständige hätten sich gemeldet, weil sie Probleme mit der Liquidität bekommen hätten. „Sie wollten wissen, an wen sie sich wenden sollen“, sagt Ahmetovic. Täglich zwischen 10 und 20 Uhr sind die Genossen unter (0511) 1674245 zu erreichen.

Unternehmer beantragen Kurzarbeit

Der Zeitdruck für die in Schieflage geratenen Unternehmer ist offenbar groß. So habe sich die Inhaberin einer Fahrschule gemeldet, berichtet Ahmetovic, die Kurzarbeit für ihre Angestellten beantragt habe. Sollte der Antrag bis Monatsende nicht bewilligt werden, könne sie ihre Mitarbeiter nicht mehr halten.

SPD: Krippenträger nicht hängen lassen

Die SPD sorgt sich zudem um den Fortbestand freier Krippenträger, sogenannter Elterninitiativen. „Vielen droht der Bankrott, weil die Elternbeiträge wegfallen“, sagt Ahmetovic. Hier sei auch die öffentliche Hand gefordert, den Einrichtungen unter die Arme zu greifen.

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Von Andreas Schinkel

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