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Aus der Stadt Defekte Kleeblatt-Uhr wird repariert
Hannover Aus der Stadt Defekte Kleeblatt-Uhr wird repariert
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14:43 30.12.2018
Die Kleeblatt-Uhr, ein Entwurf des früheren Stadtbaurats Karl Cravatzo, stand einst mitten auf dem Kröpcke, zog dann zum Steintor um und wurde kürzlich zum DGB-Haus versetzt. Quelle: Heinz Koberg
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Hannover

Die denkmalgeschützte Kleeblatt-Uhr ist vom Steintor zum DGB-Haus in der Otto-Brenner-Straße versetzt worden – doch hat sie den Umzug offenbar nicht gut überstanden. Zwei der drei Zifferblätter zeigen die Uhrzeit nicht korrekt an. Eine Reparatur des defekten Uhrwerks sei beauftragt, berichtete die Stadtverwaltung kürzlich auf Nachfrage der CDU im Bezirksrat Mitte. Jedoch sei es schwierig, die nötigen Ersatzteile für die Uhr aus den fünfziger Jahren zu beschaffen. Anfang 2019 rechnet die Stadt mit einer Fertigstellung. „Der vor Ort verbliebene dritte Teil der Uhr funktioniert tadellos“, betont die Stadt.

Die von dem früheren städtischen Baurat Karl Cravatzo gestaltete Uhr hat bereits mehrere Umzüge hinter sich. Sie diente zwischen 1955 und 1977 als Ersatz für die aus dem 19. Jahrhundert stammende Kröpcke-Uhr; diese musste nach dem Zweiten Weltkrieg dem Neubau des Café Kröpcke weichen. Doch die Hannoveraner wollten ihre alte Kröpcke-Uhr zurück – die dann 1977 als Replik tatsächlich wieder in der City aufgestellt wurde. Die Kleeblatt-Uhr musste weichen und bekam einen neuen Standort am Steintor zugewiesen. Dort ist kürzlich der neue Hochbahnsteig für die oberirdischen Stadtbahnlinien 10 und 17 errichtet worden, sodass die Uhr ein weiteres Mal versetzt werden musste – vor das Gewerkschaftshaus in der Otto-Brenner-Straße.

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Von Andreas Schinkel

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