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Aus der Stadt Auszubildende basteln 120 Adventskalender für Obdachlose
Hannover Aus der Stadt

Diakovere in Hannover: 120 Adventskalender für Obdachlose gebastelt

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15:19 04.12.2019
Janina Fröhlich (links) und Louisa Reuter (3. v. l.) erhalten von Marianne Neuendorff und Pastor Uwe Mletzko den Preis. Quelle: Mathias Klein
Hannover

„Wie kann man Obdachlosen im Dezember eine Freude machen?“ Diese Frage haben sich vier Auszubildende des Gesundheitskonzerns Diakovere gestellt. Sie sammelten bei Sponsoren für kleine Geschenke. Schließlich packten sie mit Kindern aus Kitas sowie Menschen mit Behinderungen 2280 Geschenke für 120 Adventskalender für Menschen ohne Wohnung.

Hannovers Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf stellte die Idee von Rebecca Franz, Lena Huber, Melissa Kalberlah und Anna Wolff am Dienstagabend beim Neujahrsempfang von Diakovere vor, der immer kurz nach dem ersten Advent zu Beginn des neuen Kirchenjahres stattfindet. Die vier Preisträgerinnen erhielten im Atrium des Henriettenstifts den Diakovere Bildungspreis in der Kategorie Gesellschaftliche Relevanz. Beckedorf, die mit in der Jury saß, berichtete, dass während des Packens der einzelnen Geschenke ein großes Mitgefühl geweckt worden sei.

Ein Teil der von Diakovere geehrten jungen Menschen. Quelle: Mathias Klein

Wie kann Diakovere attraktiver werden?

Janina Fröhlich und Louisa Reuter zeichnete Diakovere im Bereich Innovation aus. Die beiden Gesundheits- und Krankenpflegeschülerinnen haben sich Gedanken um einen attraktiveren Auftritt von Diakovere bei der Langen Nacht der Berufe gemacht. Sie haben den Stand des Unternehmens umgestaltet, damit noch mehr Besucher sich für Diakovere interessieren. Außerdem zeichnete Diakovere Esther Behrends, Frieder Hoops und Lyon Wenzel in der Kategorie Menschenbild aus.

Diakovere-Chef Stefan David begrüßt im Atrium des Henriettenstifts die Gäste des Neujahresempfangs. Quelle: Samantha Franson

Beim Neujahresempfang berichtete Alina Nolte vom Baumaschinenhersteller Komatsu über die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Annastift in Hannover-Mittelfeld bei der Berufsausbildung von Menschen mit Behinderungen. „Wir haben viele positive Erfahrungen gemacht“, berichtete Nolte, die bei Komatsu Hannover für die Auszubildenden zuständig ist. Sie erzählte unter anderem von einem jungen Mann, der für Komatsu von zu Hause „das ganze Bewerbermanagement geschmissen hat“. Bei Mitarbeitern des Unternehmens seien Blockaden abgebaut worden. „Am Ende hat man festgestellt, dass wir alle gleich sind“, betonte sie.

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Von Mathias Klein

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