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Aus der Stadt Highland-Feeling in der TUI-Arena
Hannover Aus der Stadt Highland-Feeling in der TUI-Arena
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11:57 24.02.2019
Einmarsch im künstlichen Nebel: Die Dudelsackpfeifer bei der Scotland Musik Show. Quelle: Frank Wilde
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Hannover

Die Niederlande sind von der Topographie her so flach, dass man eine Wasserwaage drauf legen könnte. Macht nichts, sie können dort improvisieren und zum Beispiel Highland-Feeling hervorrufen. Die „Scotland Music Show“, die seit einigen Jahren erfolgreich durch große europäische Hallen tourt, ist eine holländische Produktion. Am Sonnabend begeisterten Dudelsackpfeifer, Drummer und andere Musiker rund 6000 Fans in der TUI-Arena.

Eine Pipe-Band war die Keimzelle

Hans Beerten ist der Mann, der die nach Angaben der Veranstalter mittlerweile mit 200 Künstlern größte musikalische Show-Produktion für schottische Musik ins Leben gerufen hat. Vor mehr als 20 Jahren gründete er in seiner Heimatstadt Borculo eine Pipe-Band; das war die Keimzelle. Ein Chor, Tanzgruppen, weitere Sänger und Musiker kamen im Laufe der Jahre hinzu. Mittlerweile füllt Beertens Ensemble nicht mehr nur Lokale wie in der Anfangszeit, sondern Arenen.

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Ein Hochland-Schloss bildet die Kulisse

In Hannover war die Scotland Music Show zum sechsten Mal zu Gast. Stammgäste – und davon gab es viele – kennen das Arrangement. Ein Schloss, das hier Highland-Castle heißt, bildet die Kulisse und die Bühne für die Band. Durchs Tor betreten die Künstler für ihre Auftritte die Arena. Der Anfang gehört den Pipes and Drums, also mehr als 100 Dudelsackpfeifern und Trommlern in schottischer Tracht. Es sollen keine Zweifel aufkommen, worum sich der Abend dreht.

Hochgefühl für Fans des Schottenrocks

Zu hören gibt es in den folgenden knapp drei Stunden Klassiker wie „Amazing Grace“ und „Highland Cathedral“, aber auch Modernes wie eine Version von Leonard Cohens getragenem Stück „Hallelujah“. Die Tänzer von den Celtic Stepfires boten Abwechslung für das Auge. Zwischendurch und am Ende brandete Applaus durch die Halle. Die Fans des Schottenrocks waren wieder einmal in jeder Hinsicht auf ihre Kosten gekommen.

Von Bernd Haase

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