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Aus der Stadt Wie lange reicht das Trinkwasser noch in Hannover?
Hannover Aus der Stadt Wie lange reicht das Trinkwasser noch in Hannover?
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00:15 21.10.2018
Trinkwasser wird möglicherweise knapper. Quelle: obs
Hannover

Kleingärtner und Landwirte mussten viel gießen, zahlreiche Rasenflächen sind vertrocknet, und der Pegelstand der Leine ist so niedrig wie selten zu vor. Die langanhaltende Dürre ist überall in Stadt und Land zu sehen, jetzt wächst die Sorge der Bürger, ob die Trinkwasservorräte reichen.

Der allergrößte Teil des Trinkwassers für Hannover wird vom Versorgungsunternehmen Enercity im Fuhrberger Holz aus Grundwasser gewonnen. Und Enercity gibt Entwarnung: Das dortige Reservoir hat eine Kapazität von rund 600 Millionen Kubikmetern, berichtet Unternehmenssprecher Carlo Kallen, Enercity entnimmt pro Jahr rund 42 Millionen Kubikmeter. Außerdem sei die Kapazität des Grundwassers kurzfristig nicht von Regenwasser abhängig, erläutert der Sprecher. Das Regenwasser sickere nur langsam nach unten. „Durch den trockenen Sommer gibt es bei uns keine Beeinträchtigungen“, sagt Kallen. Er verweist auf den vergangenen Winter, der sehr feucht war.

Die Grundwasserblase werde auch aus anderen Grundwasserreservoirs gespeist, berichtet Kallen. Dadurch sei der Grundwasserspiegel trotz der Trockenperiode kaum gefallen. „Es ist deshalb keine Gefahr im Verzug.“

Anders sieht es im Harz aus: Dort sinkt der Pegel in den Talsperren beständig.

Von Mathias Klein

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