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Aus der Stadt Ehemaliger CDU-Kreischef Reymann ist tot
Hannover Aus der Stadt

Ehemaliger CDU-Kreischef Reymann ist tot

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00:19 10.06.2019
Politiker Ulrich Reymann – hier im Februar 1992. Quelle: Udo Heuer
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Hannover

Hannovers CDU trauert um den langjährigen Ratsherrn Ulrich Reymann, der mehrere Jahre auch als Kreisverbandschef und später als Geschäftsführer aktiv war. Er starb bereits Ende Mai, kurz nach seiner Ehefrau, die er zuletzt aufopferungsvoll gepflegt hatte.

Ulrich Reymann war 24 Jahre lang in Hannovers Rat aktiv

Über Reymann sagen ältere in der Partei, er sei die letzte grundkonservative Persönlichkeit der CDU in Hannover gewesen. Durchsetzungsstark, zugleich aber gegenüber guten Argumenten aufgeschlossen, hat er die Partei und ihre Politik im Rat über Jahrzehnte geprägt. Von 1972 bis 1996 war er Ratsherr, mithin also 24 Jahre. Dort war er unter anderem Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses und engagierte sich zudem in der Jugendarbeit. Acht Jahre lang führt er die Ratsfraktion, später erhielt er dafür den Ehrenring des Rates. Von 1990 bis 1995 leitete er den Kreisverband Hannover-Stadt der CDU, und als später in der Geschäftsstelle Kraft gebraucht wurde, übernahm er ab 2002 noch einmal für vier Jahre die Geschäftsführung. Für sein Engagement wurde ihm das Verdienstkreuz am Bande verliehen.

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Unlich Reymann ist Ende Mai gestorben. Wir zeigen Bilder aus seinem politischen Leben.

„In seinen Grundüberzeugungen wankte er nicht“

Der frisch gewählte Parteichef Maximilian Oppelt hat seinem politischen Engagement „Respekt und Anerkennung“ ausgesprochen. Vorgänger Dirk Toepffer, der lange Zeit intensiv mit Reymann gearbeitet, gekämpft und gestritten hat, bezeichnet den Weggefährten als „eine ungewöhnliche Persönlichkeit, mit Ecken und kanten, aber mit christlich-konservativen Grundüberzeugungen, in denen er nicht wankte“. Ulrich Reymann starb 80-jährig.

Von Conrad von Meding

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