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Aus der Stadt Süßigkeiten, Bücher oder doch ein Handy – was soll in die Schultüte?
Hannover Aus der Stadt

Einschulungen in Hannover: Süßigkeiten, Bücher oder doch ein Handy – was soll in die Schultüte?

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17:04 12.08.2019
Sähen die Schultüten anders aus, wenn die Kinder sie selbst packen dürften? Quelle: Anke Hackerott
Hannover

Klar, auf die Schule freuen sich die meisten Kinder. Lesen und Rechnen lernen, Klassenkameraden treffen, spannende Experimente machen – das lockt die kleinen Wissbegierigen an. Doch seien wir ehrlich, zum Start der Schulzeit steht vor allem eines im Vordergrund: die Schultüte. Eltern geben sich oft besondere Mühe beim Packen der bunten Überraschungspakete – und schießen vielleicht auch mal über das Ziel hinaus.

Was Süßes gehört auch in die Schultüte

Uta Hannemann, Schulleiterin der Grundschule Fichteschule, erklärt, was in die Tüte gehört: „Ein paar Sachen für die Schule sind sinnvoll: Buntstifte, Radiergummi, Anspitzer zum Beispiel.“ Aber auch ein Leselernbuch oder ein Bilderbuch fände sie gut, um die Kinder zum Lesen zu motivieren. „Man kann auch einen kleinen Schlüsselanhänger oder Kuscheltiere als Glücksbringer hinein packen.“ Und Süßes gehöre natürlich auch dazu, sagt Hannemann. Vor allem sollte die Schultüte nicht nur Nützliches enthalten, sondern auch etwas Schönes und Besonderes.

„Ein Buch oder ein Spiel, aber bitte kein Handy“

Laut der Meinungsforschungsplattform Statista steckte 2016 in jeder 17. Schultüte ein Handy. An der Fichteschule habe die Schulleiterin das allerdings noch nicht mitbekommen. „Bei uns bekommen die Schüler in der Regel in der vierten oder fünften Klasse ein Handy“, sagt sie. Aber das sei vielleicht von Schule zu Schule unterschiedlich.

Dass Eltern den Erstklässlern ein Handy schenken, findet Hannemann nicht passend. „Was können Kinder denn damit machen? Spiele spielen hauptsächlich“, sagt sie. „Dann bin ich eher dafür, dass Eltern den Erstklässlern ein Buch oder ein Gesellschaftsspiel in die Schultüte packen.“ Dann könnten Familien zusammen das Lesen üben oder zusammen spielen.

„Was wirklich in der Tüte ist, bleibt natürlich den Eltern überlassen. Da will ich nichts verbieten“, sagt die Schulleiterin. Es müssten vor allem Sachen sein, die die Kinder mögen.

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