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Aus der Stadt Das sagen die HAZ-Leser zu den Engpässen in Hannovers Behörden
Hannover Aus der Stadt

Elterngeld, Standesamt: Wartezeiten in Hannovers Ämtern - das sagen HAZ-Leser

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11:32 18.11.2019
Freude über die Kinder – aber Ärger mit den Ämtern: So geht es offenbar vielen Bürgern in Hannover. Quelle: Frank Leonhardt/dpa
Hannover

Die Wartezeiten in den Ämtern der Stadt Hannover machen offenbar vielen Bürgern zu schaffen. Monatelang dauert es zum Teil, bis Geburten oder Todesfälle beglaubigt sind. Auch für die Anträge von Elterngeld braucht die Stadt lange, wie der HAZ mehrere Leser bestätigt haben. Die Stadtverwaltung verweist auf personelle Engpässe.

Das sagen die HAZ-Leser zu den Wartezeiten

Mehrere Leser berichten auf der HAZ-Facebook-Seite von ähnlichen Erlebnissen: „Mein Sonnenschein ist jetzt fast 10 Wochen alt und nicht eine Behörde hat bisher auch nur einen einzigen Cent gezahlt. Soviel zu Hannover und deren Behörden ...“, schreibt Sandra Sunny.

Stephania Al berichtet: „Also ich habe meinen Elterngeldantrag im Juli eingereicht und warte immer noch.“ Caroline Meiritz empfiehlt: „Das Beste ist, persönlich hin gehen. Das habe ich auch gemacht. Ich hatte meinen Antrag im August eingereicht. Und die wollten mir erzählen, dass es bis zu 4 Monaten dauern kann. Ich habe aber 2 Kinder zu ernähren. Habe das erste Elterngeld Oktober bekommen.“

Nicht nur die Elterngeldstelle macht Probleme

Silke Morgan kritisiert, dass auch andere Ämter auf sich warten lassen: „Bafög-Antrag Ende August gestellt – bis dato immer noch keinen Bescheid. Wie lang soll das Kind auf das dringend benötigte Geld warten?“

Bei Summer Sina Sun waren die Wartezeiten bei den Ämtern durchaus unterschiedlich: „Geburtsurkunde ging schnell. Aber Elterngeld hat 4 Monate gedauert.“

Für Maja Enuk ist das „ein Unding. Man sollte sich über Familienzuwachs freuen können und nicht seine Zeit mit solch unnötigem Ärger verplempern, weil andere ihre Arbeit nicht richtig machen.“

Lesen Sie auch: Eltern müssen von Erspartem leben – weil Ämter Anträge erst nach Monaten bearbeiten

Nicht jeder macht schlechte Erfahrungen

Doch es gibt auch positive Berichte: „Mein Sohn ist im Januar geboren. Ich hatte nach 14 Tagen die Geburtsurkunde & nach 6 Wochen meinen Elterngeldbescheid. Hatten wir wohl Glück.“ Das schreibt Maike Boszczar auf der HAZ-Facebook-Seite.

Schaumburg? Kein Problem

Arbeiten vielleicht andere Kommunen besser und schneller als die Landeshauptstadt? Auch von solchen Erfahrungen berichten Leser – dass es anders gehen kann, hat etwa Henning Heineberg erlebt. „Schaumburg: Geburtsurkunde sofort, Kinder- und Elterngeld 2 Wochen“, schreibt er auf Facebook.

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Von red

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