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Aus der Stadt So hat „Eule findet den Beat“ den Pavillon gerockt
Hannover Aus der Stadt So hat „Eule findet den Beat“ den Pavillon gerockt
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00:20 20.03.2019
Rockergruß und Kreischen erwünscht: Das Theaterkonzert „Eule findet den Beat“ im Pavillon. Quelle: Katrin Kutter
Hannover

Beim Rockergruß vibriert die Tribüne: Zusammen mit der Hauptdarstellerin Eule (gespielt von Nikola Lenk) fordern 700 vor allem kleine Zuschauer stampfend und kreischend im ausverkauften Pavillon den Rock-Maulwurf auf die Bühne. In Lederkluft und mit Sonnenbrille stimmt er seinen Song an – und alle johlen mit. Schon bei der Performance der Pop-Fliege gingen die Hände nach oben. Denn die Helden aus „Eule findet den Beat“ kennen die meisten Kinder schon lange.

Das erstmals 2016 aufgeführte Theaterstück basiert auf dem gleichnamigen Hörspiel von Charlotte Simon, Nina Grätz – beide stammen aus Hannover – und Christina Raack, das im Frühjahr 2014 erschien. Prominenter Pate und Entdecker ist der Liedermacher Rolf Zuckowski. „Eule findet den Beat“ erzählt von einer kleinen, musikalisch völlig unerfahrenen Eule, die eines Abends im Wald von einer fernen Melodie geweckt wird und sich auf die Suche nach der Musikquelle macht. Unterwegs trifft sie acht Tiere, die ihr von ihrer jeweiligen Lieblingsmusik erzählen.

Vor 700 Zuschauern im ausverkauften Pavillon feierte Eule mit ihren Freunden eine Theaterparty

Kinder sollen „mitrocken, singen und Spaß haben“

Für Christina Raack und ihre Co-Dramaturgin Cristiana Garba ist es die erste Theaterregie. „Eigentlich ist es mehr Konzert als Theater“, sagt Raack – auch, weil die Bühnen inzwischen so groß sind, dass es keine Vorhänge mehr gibt. „Wir wollten die Begeisterung für Musik so auf die Bühne bringen, dass die Kinder mitrocken, singen und Spaß haben“, sagt Raack.

Das ist ihnen gelungen: Die Darsteller und Musiker Jonas Anders, Kristin Riegelsberger, Manuel Klein und Leo Lazar spielen die verschiedenen Tierrollen charmant, witzig und in tollen Kostümen – sind mal verschrobene Jazz-Kellerassel, mal gechillter Reggae-Papagei, mal wütende Punk-Katze. „Mögt ihr Regeln und Verbote? Zimmer aufräumen? Früh ins Bett gehen?“ – „Nein!“, brüllen die Kinder der Katze entgegen. Mit der Elektro-Fledermaus setzen sie zur „Energiewelle“ an, mit der Opern-Motte und Eule als Dirigentin stimmen sie in ein Pups-Orchester ein.

Jedes Lied fordert Interaktion, jedes Tier erklärt sein Genre („Das Wichtigste beim Reggae ist der Off-Beat“). Bei all dem macht auch Eule kräftig mit, übt, lernt dazu – und wird von den verliebten Hip-Hop-Ratten Ping und Pong am Ende zur Freule gekürt, einer Freestyle-Eule.

Von Nicole Wehr

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